Genre: Fantasy
Verlag: Heyne
Seiten: 512
Zum Buch:
Aura wächst in einem Schloss an der Ostsee auf. Ihr Vater, ein
Wissenschaftler, verbringt seine gesamte Zeit im Labor. Als er ermordet
wird, findet Aura heraus, wonach er so intensiv geforscht hat - nach dem
Mittel, unsterblich zu werden. Aura spielte dabei eine erschreckend
wichtige Rolle.
Meine Meinung:
Ich habe bisher von Kai Meyer nur die Arkadien-Trilogie gelesen, die
mich aber so begeistert hat, dass ich es jetzt auch mal mit seinen
früheren Romanen versuchen wollte.
Am Anfang findet man nicht so schnell in die Geschichte hinein.
Christopher, Auras Adoptivbruder, wird in die Familie geholt und durch
ihn lernt man die merkwürdigen Familienverhältnisse im Schloss kennen.
Alles wirkt sehr düster und merkwürdig und man fühlt sich ein wenig in
eine andere Welt versetzt.
Die Geschichte wird zusätzlich zu Christophers Sicht auch noch von Aura
und Gillian, einem Auftragsmörder und Dieb, erzählt. Dadurch wird es
schnell sehr spannend, da man einfach herausfinden möchte, wie alle
Personen zusammenhängen. Es gibt eine kleine Liebesgeschichte, viele
alchimistische Geheimnisse, die aufgedeckt werden und natürlich noch den
makaberen Plan von Auras Vater, der eine sehr wichtige Rolle bei der
Suche nach der Unsterblichkeit spielt.
Mit der Zeit findet man sich in der Geschichte besser zurecht und Aura,
die am Anfang etwas kühl und unsympathisch wirkt, lernt man zu mögen. Es
gibt viele sehr spannende Szenen, die wirklich gut beschrieben sind und
in denen man merkt, dass Kai Meyer auch damals schon seinen
unvergleichlichen Schreibstil hatte.
Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Roman eine wirklich tolle
fantasiereiche Geschichte ist, die wirklich viel Spannung bietet. Man
schafft es nach einigen Seiten einfach nicht mehr, das Buch aus der Hand
zu legen.
Fazit: Fesselnd, spannend und kreativ - einfach ein toller Roman wie man ihn von Kai Meyer gewöhnt ist.