Nach etwa dreimonatiger Wartezeit war es so weit - meine Bibliothek rief mich an und ich konnte es endlich abholen. Eines der umstrittensten Bücher des noch aktuelle Jahres.
Zum Buch:
Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in
Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva, im tiefsten Frieden,
unter Tausenden von Ausländern. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen
Ende strandet er in der Gegenwart und startet gegen jegliche
Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist
keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf
das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch
trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber
dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt
mir"-Buttons.
Erster Eindruck:
Bisher ist es wirklich lustig, auch wenn man sich manachmal selbst darüber erschreckt, worüber man da eigentlich lacht. Hitler als Fernsehstar - zum Glück nur Fiktion, aber sehr witzig.
Sonntag, 15. Dezember 2013
Sonntag, 8. Dezember 2013
[Rezension] Schiff der tausend Träume von Leah Fleming
Genre: Liebe, Freundschaft, Schicksal, Historisch
Verlag: Fischer
Seiten: 640
Zum Buch:
May und Celeste lernen sich unter schrecklichen Umständen kennen - beide Überleben den Untergang der Titanic. Mays Mann stirbt in den Fluten, doch ihr Baby kann gerettet werden. Doch was niemand außer May weiß - es ist nicht ihre Tochter, die sie nun im Arm hält. Dieses Geheimnis soll ihr ganzes Leben verändern.
Meine Meinung:
Die Idee, die Geschichte von zwei Überlebenden der Titanic zu erzählen, ist wirklich vielversprechen. Die kurze Vorgeschichte der beiden und die Beschreibung der Unterganges sind wirklich spannend geschrieben, wodurch man sich gleich gut in die Geschichte einfindet. Es wird abwechselnd aus der Sicht von May und Celest beschrieben, die beide so unterschiedlich sind, dass es nie langweilig wird.
Fazit: Interessante Idee, spannende Umsetzung - aber mit der Zeit etwas langatmig.
Verlag: Fischer
Seiten: 640
Zum Buch:
May und Celeste lernen sich unter schrecklichen Umständen kennen - beide Überleben den Untergang der Titanic. Mays Mann stirbt in den Fluten, doch ihr Baby kann gerettet werden. Doch was niemand außer May weiß - es ist nicht ihre Tochter, die sie nun im Arm hält. Dieses Geheimnis soll ihr ganzes Leben verändern.
Meine Meinung:
Die Idee, die Geschichte von zwei Überlebenden der Titanic zu erzählen, ist wirklich vielversprechen. Die kurze Vorgeschichte der beiden und die Beschreibung der Unterganges sind wirklich spannend geschrieben, wodurch man sich gleich gut in die Geschichte einfindet. Es wird abwechselnd aus der Sicht von May und Celest beschrieben, die beide so unterschiedlich sind, dass es nie langweilig wird.
Leider lässt die Spannung mit der Zeit nach und es wird
lang und breit über das Leben der beiden berichtet. Das Ganze ein wenig
gekürzt, hätte für meinen Geschmack auch gereicht. So muss man leider
einige Male Mays Zerrissenheit über die Herkunft ihrer "Tochter"
ertragen und ihre Unentschlossenheit, ob sie die Wahrheit verraten soll
oder nicht. Das wir mit der Zeit leider etwas anstrengend.
Es treten mit der Zeit immer neue Personen in das Leben
der beiden, die Vielfalt in die Geschichte bringen. So werden auch
Themen wie der Zweite Weltkrieg und später das Frauenwahlrecht wichtig.
Insgesamt ist dieser Roman ein typischer
Generationenroman, der an manchen Stellen leider ein wenig langatmig
wirkt, aber trotzdem lesenswert ist.
Donnerstag, 5. Dezember 2013
[Neuzugang] Diese eine Woche im November von Michael Wallner
Zum Buch:
Als Julia in Venedig auf Tonio trifft, ist sie fasziniert von dem attraktiven jungen Mann. Während abendlicher Streifzüge zeigt Tonio der schönen Deutschen die verwunschenen Ecken der Lagunenstadt und die beiden kommen sich näher. Ihre Romanze wird jäh gestört, als sie auf die Spuren der Trucidi stoßen, einer geheimen Bruderschaft, die die Stadt vor Hunderten von Jahren regierte. Jetzt ist sie zurück und fordert die Herrschaft über die prunkvollen Palazzi. Julias Vater, ein deutscher Kommissar, ist ihnen bereits auf den Fersen - zu dicht, denn Julia und ihr Vater werden gekidnappt und ihr Leben liegt in den Händen der skrupellosen Gangster. Einzig Tonio kann seine große Liebe noch retten, doch dafür muss er sich dem Großmeister der Bruderschaft stellen
Als Julia in Venedig auf Tonio trifft, ist sie fasziniert von dem attraktiven jungen Mann. Während abendlicher Streifzüge zeigt Tonio der schönen Deutschen die verwunschenen Ecken der Lagunenstadt und die beiden kommen sich näher. Ihre Romanze wird jäh gestört, als sie auf die Spuren der Trucidi stoßen, einer geheimen Bruderschaft, die die Stadt vor Hunderten von Jahren regierte. Jetzt ist sie zurück und fordert die Herrschaft über die prunkvollen Palazzi. Julias Vater, ein deutscher Kommissar, ist ihnen bereits auf den Fersen - zu dicht, denn Julia und ihr Vater werden gekidnappt und ihr Leben liegt in den Händen der skrupellosen Gangster. Einzig Tonio kann seine große Liebe noch retten, doch dafür muss er sich dem Großmeister der Bruderschaft stellen
Montag, 2. Dezember 2013
[Ich lese grade] Schiff der tausend Träume von Leah Fleming
Zum Buch:
Zwei ungewöhnliche Frauen. Eine schicksalshafte Nacht. Ein ganzes Leben voller Geheimnisse.
Als sie an Bord der ›Titanic‹ gehen, sind sie durch Stand und Herkunft getrennt: die Auswanderin May und die reiche Celeste. Als das unsinkbare Schiff sinkt, kann Celeste May und, wie sie glaubt, deren Kind aus den eisigen Fluten retten. In jener Nacht erwächst zwischen May und Celeste eine Freundschaft, die ihren weiteren Lebensweg auf immer verbindet - ebenso wie das Geheimnis des geretteten Kindes, das die Zukunft dreier Generationen prägen wird: von New York über England bis zu den Hügeln der Toskana…
Erster Eindruck: Bisher ist es wirklich spannend. Das Schiff ist gerade untergegangen (wirklich emotional) und ich bin gespannt, wie die beiden nun ihr Leben neu ordnen werden.
Zwei ungewöhnliche Frauen. Eine schicksalshafte Nacht. Ein ganzes Leben voller Geheimnisse.
Als sie an Bord der ›Titanic‹ gehen, sind sie durch Stand und Herkunft getrennt: die Auswanderin May und die reiche Celeste. Als das unsinkbare Schiff sinkt, kann Celeste May und, wie sie glaubt, deren Kind aus den eisigen Fluten retten. In jener Nacht erwächst zwischen May und Celeste eine Freundschaft, die ihren weiteren Lebensweg auf immer verbindet - ebenso wie das Geheimnis des geretteten Kindes, das die Zukunft dreier Generationen prägen wird: von New York über England bis zu den Hügeln der Toskana…
Erster Eindruck: Bisher ist es wirklich spannend. Das Schiff ist gerade untergegangen (wirklich emotional) und ich bin gespannt, wie die beiden nun ihr Leben neu ordnen werden.
Mittwoch, 20. November 2013
[Rezension] Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes
Verlag: Rowohlt
Seiten: 544
Zum Buch :
Als sie im Café gekündigt wird, hat Luisa keine richtige Perspektive. Da kommt das Jobangebot, einen Mann im Rollstuhl zu betreuen, gerade richtig. Doch als sie den attraktiven Will kennernlernt, merkt sie, dass es nicht ganz so einfach wird, wie sie es sich gedacht hat.
Meine Meinung:
An diesem Buch kommt man einfach nicht vorbei - egal wo man ist. In der Bahn hat es jeder Dritte in der Hand und im Buchladen stehen riesige Aufsteller, die einen zum Kauf animieren sollen. Daher wollte ich auch mal schauen, ob der Hype um dieses Buch gerechtfertigt ist.
Man lernt zu Beginn Will kennen, noch vollkommen gesund, und bekommt einen ersten Eindruck von seinem aufregendem Leben. Im Anschluss wird die Geschichte eigentlich nur noch aus Luisas Sicht erzählt, wenn man von einigen wenigen Seiten aus Sicht von Nebencharakteren absieht. Sie wirkt sehr sympathisch, auch wenn man sich am und an fragt, wie sie in so ein planloses Leben geraten konnte, da sie selbst sehr clever und aufgeschlossen wirkt.
Ohne zu viel von der Geschichte verraten zu wollen - obwohl am Anfang alles sehr stark an den Film "Ziemlich beste Freunde" erinnert, wandelt sich die Geschichte jedoch schnell in eine Richtung, die genauso unerwartet wie spannend ist. Man selbst findet sich plöztlich in einer sehr nachdenklich machenden Situation wieder, die dieses Buch zu etwas ganz besonderem macht.
Dieser Roman vereint so vieles, dass jeder für sich darin etwas tolles entdecken wird. Es geht um Familie, Freundschaft und auch Liebe und um Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Das geschieht auf lustige, ernste und auch traurige Weise, so dass man auf jeden Fall Taschentücher bereit halten sollte.
Fazit: Ein einzigartiger Roman, der mich durchweg begeistert hat.
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