Sonntag, 14. Oktober 2012

[Rezension] Flammen über Arcadion von Bernd Perplies

Genre: Dystopie, Liebe
Verlag: LYX
Seiten: 525

Vielen Dank an den LYX - Verlag für dieses Rezensionsexemplar.















Zum Buch:
Carya lebt in Arcadion, der einzigen sicheren Stadt, die es nach dem großen Krieg noch gibt. Doch als sich ihre Freundin in einen Invitro verliebt und Carya sieht, wie dieser von der Regierung behandelt wird, beginnt ihr Bild von der perfekten Stadt zu schwinden. Als die Ereignisse sich überschlagen, muss sie flüchten und sie erhält unerwartete Hilfe - von einem Tempelritter Arcadions.

Meine Meinung:

Diese Dystopie hat mir wirklich sehr gut gefallen, da sie sehr vielseitig ist. Durch einen großen Krieg wurden viele Städte zerstörte und nur in Arcadion, früher Rom, kann man sicher leben. Doch wo es Sicherheit gibt, gibt es in jeder Dystopie natürlich auch Schattenseiten, hier in Form vom Kampf gegen die Invitros und Mutanten, die aber eigentlich normale Menschen sind.
Der Beginn hat mir sehr gut gefallen. Carya ist im Verein der Templerjugend und so lernt man gleich nebenbei die Struktur und die Pflichten kennen, die es in der Stadt gibt. Da die Geschichte auch ab und an aus Jonans Sicht, dem Tempelritter, erzählt wird, erhält man einen guten Überblick über die Geschehnisse.
Carya und Jonan sind beide sehr realistische und gelungene Charaktere. Beide haben ihre Gründe, sich plötzlich gegen die Stadt zu stellen und nichts wirkt einfach nur aufgesetzt, damit es in die Geschichte passt.
Die Zeit in der Stadt sowie die Zeit im Ödland sind sehr spannend beschrieben und man lernt viele Personen kennen, die man sofort mag und mit deren Schicksal man mitfiebert.
Liebe spielt auch in diesem Roman eine wichtige Rolle. Es zeichnet sich früh ab, dass Carya und Jonan mehr für einander empfinden, doch erst mit der Zeit kommen sie sich näher, was ich sehr realistisch finde. So hat man Zeit, beide auch als Einzelperson und nicht nur als Ganzes kennen zu lernen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass in dieser Dystopie nicht alles durch neue Technologie bestimmt wird, sondern das alles eher altmodisch gehalten ist. Autos sind eine große Seltenheit, genauso wie Computer. Das gibt dem Ganzen einen besonderen Reiz, da nicht alles durch moderne Technik geregelt werden kann, sondern alles sehr ursprünglich ist.
Dieser Roman besitzt eine gelungene Mischung aus Spannung, Witz und Romantik. Es gibt traurige, aber auch lustige Szenen, so dass man nie in eine Gefühlsmonotonität fällt.
Da die Reihe als Trilogie angelegt ist, bleibt es auch zum Ende hin spannend und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.

Fazit:
Eine spannende Dystopie, mit dem Richtigen Maß an Liebe, ohne viel Technik - Schnickschnack.

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