Montag, 27. Dezember 2010

[Rezension] Smaragdgrün von Kerstin Gier

Es ist vorbei...leider.


Genre: Liebe, Fantasy
Verlag: Arena
Seiten:487
Preis: 18,95€





Zum Buch:
Gwen wird von vielen Problemen geplagt- nicht genug, dass sie ständig durch die Zeit springen muss, nun hat ihr auch noch ihr Freund Gideon gesagt, dass er sie gar nicht wirklich liebt. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das alle ihrer vorigen Probleme unwichtig erscheinen lässt.

Erster Satz:
>> Das wird eine hässliche Narbe geben<<,sagte der Arzt, ohne den Kopf zu heben.
Meine Meinung:
Spannend war es - ich will sogar meinen, spannender als in den Teilen zuvor. Dies liegt vorallem daran, dass man von Beginn an wusste, dass am Ende alle Rätsel gelöst sein würden. Doch der Weg dahin war wirklich interessant. 
Der Beginn des Buches gefällt mir persönlich am wenigsten. Gwen, gequält von ihrem Liebeskummer ist für mich ein wenig zu mädchenklischeehaft. Aber zum Glück gewinnt ihr Liebeskummer nicht die Überhand, das man trotz allem wieder nahtlos in die Handlung hinein findet, welche diesmal komplizierter ist, als je zuvor. Viele Zeitsprünge überschneiden sich und beeinflussen Ereignisse in der Gegenwart. Ab und an ist das ein wenig verwirrend, aber wenn man sich Zeit nimmt genauer darüber nachzudenken, ist alles logisch. Und an manchen Stellen war ich wirklich erstaunt, wie genial sich die Autorin dies zu Nutze gemacht hat. Oft war ich wirklich überrascht über den Verlauf der Handlung.
Die Personen sind sympathisch wie schon in den Teilen zuvor. Gwen jammert zu Beginn ein wenig zu viel, aber mit der Zeit reißt sie sich wieder zusammen und ist so direkt und süß, wie man sie gewohnt ist. Wirklich toll fand ich in diesem Teil den Wasserspeier Xemerius. Immer einen frechen Spruch auf den Lippen, lockert er so manche Situation auf. Und ich muss sagen, er ist wirklich lustig. 
Toll waren auch wieder die Beschreibung der Kostüme für die Zeitsprünge, aber das ist ja eh so ein Mädchending. Es gibt dieses mal eine gute Mischung aus ruhigen, eben normalen alltäglichen Situationen und spannenden, nervenaufreibenden Ereignissen. 
Das Ende kommt vielleicht ein wenig zu abrupt, aber das Gefühl hat man bei einem tollen Buch ja sowieso immer. Und endlich wurde auch das Rätsel um Mr. Bernhard gelöst, was für mich besonders überraschend war. Es gibt viele Rätsel, viele Zeitsprünge und am kann man das Buch beruhigt aus der Hand legen, da nur sehr wenige, kleine Fragen offen bleiben.


Fazit: Ein toller Abschluss der Edelsteintriologie - schade, dass es vorbei ist.
 

Samstag, 25. Dezember 2010

[Neuzugang] Smaragdgrün von Kerstin Gier

Gestern gab es tolle Geschenke..unter anderem die lang gewünschte Fortsetzung der Edelsteinreihe.

Smaragdgrün von Kerstin Gier
Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwennys Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz wirklich heilen kann ...

Nachdem die Veröffentlichung nun schon so oft verschoben wurde, war ich nun wirklich sehr gespannt auf den neuen Teil. Und daher habe ich gestern schon eine kleine Nachtschicht eingelegt und begonnen zu lesen. Bisher wirklich alles toll.
So wie es aussieht, wird die Rezension wohl in wenigen (sehr wenigen) Tagen folgen.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

[Neuzugang] Wenn du stirbst... von Lauren Oliver

Heute gab ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk - vom Carlsenverlag. An dieser Stelle vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar.

Wenn du stirbst... von Lauren Oliver

Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte ...

Die Handlung erinnert mich ein wenig an den Film "Und täglich grüßt das Murmeltier". Vielleicht erinnert sich noch jemand an den Film, auch wenn er schon etwas älter ist. Hört sich auf jeden Fall spannend an und ich werde es mit Freude lesen. Besonders positiv ist mir schon aufgefallen, dass nicht nur der Buchumschlag sondern auch das Buch selbst bedruckt ist. Hab ich bisher bei einem Hardcover noch nie gesehen, da diese ja sonst unter dem Umschlag nur einfarbig sind. Da hat sich der Verlag wirkliche Mühe gegeben.


Sonntag, 19. Dezember 2010

[Rezension] Arkadien brennt von Kai Meyer


Genre: Liebe, Fantasy
Verlag: Carlsen
Seiten: 398
Preis: 19, 90€














Zum Buch: 
Um ein wenig Abstand zu den letzten Ereignissen zu bekommen, reist Rosa zurück nach New York. Doch dort wird sie weiter von Fragen geplagt- Was ist TABULA? Was hat ihr toter Vater damit zu tun? Um dies heraus zu finden, muss sie ihre Mutter besuchen, doch das heißt auch, die Erlebnisse der Vergangenheit wieder lebendig werden zu lassen. Als dann auch noch die Stellvertreter des verfeindeten Clans Jagd auf Rosa machen, wird die Lage immer komplizierter.

Erster Satz:
>>Daddy?<< Sie zog an seinem Ärmel.

Meine Meinung:
Das einzig Negative, was ich feststellen kann, ist, dass es bis zum nächsten Teil wieder eine halbe Ewigkeit dauert. Ansonsten handelt es sich für mich wieder um einen perfekt gelungenen Roman. Da es eine Fortsetzung ist, war ich am Anfang etwas skeptisch. Doch meine Zweifel sind in keinster Weise bestätigt worden. Die Handlung ist noch vielseitiger und auch spannender, als im ersten Teil. Es kommen mehr und mehr Charaktere hinzu, die nicht nur neue Konflikte mit in die Geschichte bringen, sondern auch andere zurückliegenden Ereignissen noch einmal neues Leben einhauchen. Man erfährt einiges über Rosas Leben vor Sizilien und es wird detaillierter auf ihre Gründe nach Sizilien gekommen zu sein eingegangen. Dies alles verknüpft mit bisher unbekannten Charakteren und Fakten, macht das ganze zu einem spektakulären Hin und Her. Auch die Ereignisse im Clan selbst spielen eine große Rolle. Rosa muss sich in ihrer Rolle als Capo erst noch beweisen und hat mit vielen Intrigen und Geschäften aus der Vergangenheit zu tun. Nebenbei kommt jedoch auch ihre Beziehung zu Alessandro nicht zu kurz. Einige romantische Stellen lassen einen nach der ganzen Spannung immer wieder ein wenig ruhiger werden. Wirklich gut finde ich, dass Rosas Beziehung zu Alessandro so menschlich beschrieben wird. Sie besteht nicht nur aus romantischen Momenten wie in einem Liebesfilm, sondern auch aus dem echten Leben, wie die Geschäfte innerhalb ihrer Clans und ähnlichem.
Wirklich schön war wieder einmal der Schreibstil. Kai Meyer hat eine Art zu schreiben, die mich nur sehr schwer ein Buch wieder aus der Hand legen lässt.
Dieser Roman ist nicht nur eine Übergang, wie viele meinen, sondern eine an sich sehr starke und interessante Fortführung der Geschichte. Die Themen und auch die gesamte Stimmung wirken erwachsener als im ersten Band. Es geht um Mord, Vergewaltigung und die Geschäfte innerhalb der Mafia.
Für mich ist alles vorhanden, was ein sehr guter Roman braucht.

Fazit: Ein Muss für alle Leser des ersten Teils- es macht süchtig.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

[Rezension] Glückliche Ehe von Rafael Yglesias

So..nach einiger Zeit gibt es hier die Rezension, die mir schon lange auf der Seele lang. Hier nochmal vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar vom Klett- Cotta Verlag.


Genre: Liebe, Tod
Verlag: Klett- Cotta
Seiten: 430
Preis: 22,90 €
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zum Buch:
Im Mittelpunkt steht das Ehepaar Margaret und Enrique. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen. Einerseits wird von ihrem Kennenlernen und ihrer ersten Zeit als Paar berichtet. Andererseits wird von ihrer Zeit nach dreißig Jahren erzählt, in der Margaret schwer an Krebs erkrankt.
 
Erster Satz:
Er hatte sie sich bestellt.

Meine Meinung:
Es ist eine wirklich tolle Geschichte, die dort erzählt wird. Eine Ehe in ihren Anfängen bis hin zum Ende. Man kann jedoch nicht abstreiten, dass es wirklich sehr traurig ist, wenn man immer wieder in einer Zeitspanne von 30 Jahren hin und her geworfen wird. Erst sind sie glücklich und machen Pläne für die Zukunft, im nächsten Kapitel sind sie schon alt und sie steht kurz vor dem Sterben. Für mich persönlich war das ziemlich nervenaufreibend, ständig diese Gefühlssprünge mitmachen zu müssen.
Mir persönlich ist dieses schnelle hin und her einfach zu anstrengend. Man gewöhnt sich grade an die Charaktere und beginnt sie kennen zu lernen, und im nächsten Kapitel stehen sie schon kurz vor dem Ende ihres Lebens. Es ist wie ein ständiger Wechsel zwischen Glück und Trauer. Mir war irgendwie zu emotional.
Gut gefallen hat mir der Teil, der das Kennenlernen und den Anfang der Beziehung beschreibt. Es war wirklich spannend zu sehen, wie beide sich zusammen gerauft haben, obwohl sie beide völlig unterschiedliche Familienhintergründe haben. Auch die Personen sind wirklich realistisch und detailliert beschrieben. Aber irgendwie kamen bei mir kein wirkliches Mitfiebern mit der Handlung auf. Natürlich hatte ich Mitleid aufgrund der Krebserkranung, aber das war auch das einzige, das die Personen in mir auslösten. An sich blieben sie mir komischerweise fremd. Der Schreibstil hingegen hat mir wirklich gut gefallen. Ohne zu viele Schnörkel, sehr direkt und frei heraus beschreibt der Autor das gesamte Geschehen.
Sehr detailliert wurde die Krankheit und die Behandlung von Margaret beschrieben. Das kann man jetzt sehen wie man will, aber mir war das ein wenig zu viel. Wer wirklich etwas wissen will über die genaue Behandlung von Krebs liest doch eher ein medizinisches Buch als einen Roman. Aber das ist meine subjektive Meinung.
Eigentlich eine gute Handlung, die für mich aber zu viele Zeitsprünge hat, um sich den Personen wirklich an zu nähern. Außerdem braucht man bei der Thematik Krebs starke Nerven, die ich nicht wirklich habe.

Fazit: Ein wenig zu fremde Charakter, etwas zu viel Krankheitsgeschichte, die leider die gute Idee des Romans zu sehr ins Deprimierende ziehen.

Dienstag, 14. Dezember 2010

[Ich lese grade] Arkadien brennt von Kai Meyer

Da ich am Wochenende leider krank geworden bin und mein PC auch leider kaputt gegangen ist, hatte ich gestern ganz viel ungenutzte Zeit. Da mich "Arkadien brennt" nun schon seit Nikolaus immer so lieb anlächelt, dachte ich mir gestern, ich lese es mal eine Stunde. Daraus ist leider mehr geworden, und nun habe ich mir für heute schweren Herzens noch 50 Seiten übrig gelassen.


Arkadien brennt von Kai Meyer

Da ich ja schon vor ein paar Tagen von dem Buch berichtet habe, kennen viele schon den Buchrückentext. Wer nicht, kann ihn hier bei meinem Post über meinen Neuzugang nochmal nachlesen.

Am Anfang habe ich mich schon auf die Fortsetzung gefreut, war jedoch noch dem Lesen des Buchrückentextes ein wenig skeptisch. Rosa in New York und nicht mehr in Italien? Schluss mit dem ganzen Mafiagehabe? Ich hatte eine Art Ausbruch aus der neuen Welt in eine Art Erholungsurlaub erwartet. Zum Glück wurden meine Erwartungen in diesem Punkt nicht erfüllt. Der neue Teil ist wirklich toll. Ich konnte mich fast nicht zurück halten, das gesamte Buch an einem Tag zu verschlingen. Nachts um 3 packte mich dann jedoch die Vernunft und heute Abend müssen die restlichen 50 Seiten daran glauben. Die ist wiedereinmal die Art von Roman, bei der man zum Ende hin traurig wird, weil es bald vorbei ist. Aber es gibt ja schon Leseproben zum nächsten Teil.

So..mehr zu Arkadien brennt gibt es dann in der Rezension. Zuerst habe ich jedoch vor, die Rezension von "Glückliche Ehe" zu Ende zu schreiben, meinem Rezensionsexemplar vom Klett Cotta Verlag.

Freitag, 10. Dezember 2010

[Rezension] Bis(s) einer weint von Frau Meier

Da ich gestern und heute ein wenig Zeit hatte zu lesen, war Bis(s) einer weint mit grad mal 200 Seiten leicht zu schaffen.


Genre: Parodie
Verlag: Heyne
Seiten:206
Preis: 8,95 €














 
Zum Buch: 
Belle will unbedingt einen Vampir als Freund und als sie Edwarz Mullen trifft, glaubt sie, endlich einen gefunden zu haben. Das der ängstliche Junge jedoch keine Vampir ist, versteht Belle geschickt zu verdrängen. Als dann ein echter Vampire mit Belle zusammen sein will, fangen die Probleme an.
 
Erster Satz:
Die heiße Phoenix- Sonne schien grell auf meinen nackten blassen Arm, den ich schamlos aus dem Fenster baumeln ließ.

Meine Meinung: 
Nagut- Parodie ist nunmal Parodie und das es ein wenig albern sein muss, ist glaube ich allen klar. Aber so ganz kann ich mich für dieses Genre nicht begeistern. 
Belle, ist selbstverliebt und hat merkwürdige Angewohnheiten, wie auf dem Armaturenbrett im Auto zu sitzen. Edwarz hingegen ist ein Einzelgänger, die fasziniert ist von Computern und nebenbei noch von Angstattacken heimgesucht wird. Ob das jetzt eine wirklich gelungene Gegendarstellung zu den eigentlich gemeinten Personen ist, ist ja Ansichtssache, aber ein wenig glaubwürdiger hätte ich mir das Ganze schon gewünscht. Gut finde ich allerdings, wie auf Belles Tollpatschigkeit eingegangen wird. Hier mal ein Zitat:
Dabei stolperte ich über ein Kleinkind und segelte in einen Ständer mit Schlüsselanhängern. [...] fiel die Rolltreppen hinab, wobei ich ich Purzelbäume über die achtlos auf der linken Seite abgestellten Koffer schlug.
Finde ich eigentlich ganz lustig, was aber auch daran liegen kann, dass Bellas Tollpatschigkeit mich auch immer gestört hat. An sich sind die Charaktere, wie auch anders in einer Parodie zu erwarten, voller Klischees und bleiben in ihrer Entwicklung vollkommen oberflächlich. Die Handlung des Romans hält ich natürlich zum großen Teil an das Vorbild, jedoch ohne die Jagd mit James, die durch eine Friedhofsszene ersetzt wurde.  Nun zum eigentlich Wichtigsten an einer Parodie - der Humor. Naja, also lustig sind einige Stellen schon, vor allem zu Beginn. Natürlich auf eine oberflächliche und ein wenig naive Weise, aber ich konnte bei einigen Stellen wirklich lächeln. Aber schon nach den ersten Kapiteln verliert das Buch gewaltig an Witz und auch an Originalität. Tatsachen werden so weit verdreht, um sie endlich lustig wirken zu lassen, dass einem fast schwindlig wird. Auch das Ende ist eher schlecht als recht gelungen. Es wirkt ein wenig wie "Am Anfang noch Lust gehabt und dann schnell fertig geschrieben".

Fazit: Zweifellos eine gute Idee um schnell viel Geld mit dem Twilighthype zu verdienen, aber nicht wirklich ein neuer Stern am Parodienhimmel.

Dienstag, 7. Dezember 2010

[Ich lese grade] Bis(s) einer weint von Frau Meier

Da gestern nun Nikolaus war und meine Cousine ein großer Twilightfan ist, hat sie die Parodie "Bis(s) einer weint" bekommen. Da sie aber noch ein wenig jung ist, um alles zu verstehen, darf ich das Buch zuerst lesen, was ich auch mit Freude tue. Die ersten Seiten waren schon ganz vielversprechend.

Bis(s) einer weint von Frau Meier

Es gab drei Dinge, derer ich mir sicher war: Erstens, Edwarz war mit ziemlicher Sicherheit mein Seelenpartner. Oder auch nicht.
Zweitens, ein teil von ihm - der Teil der absolut nicht nach meinem Blut dürstete - war ein Vampir.
Und drittens: Warum hört der Typ nicht endlich auf zu jammern- und beißt zu.

Ich selbst hätte mir das Buch wahrscheinlich nicht gekauft, weil ich 9 € für 200 Seiten einfach zu viel finde und Parodien meist sowieso nicht lesenswert sind. Aber wenn es schon einmal da ist, kann ich es ruhig mal lesen. Und das, obwohl ich die Biss Reihe sehr gern mag - wenn sie auch kitschig ist. Aber das macht doch den ganzen Charme aus, oder etwa nicht?

Montag, 6. Dezember 2010

[Neuzugang] Arkadien brennt von Kai Meyer

Weihnachtszeit- ich liebe sie. Da heute Nikolaus ist, gab es heute schon was schönes geschenkt. Und zwar ein Buch von meiner Wunschliste.

Arkadien brennt von Kai Meyer

Menschen, die sich in Tiere verwandeln. Blutfehden zwischen Mafiaclans. Die verbotene Liebe zu Alessandro ... Rosa braucht dringend Abstand zu den Ereignissen auf Sizilien. Auf den Spuren ihres alten Lebens reist sie zurück nach New York. Aber auch dort kommt sie nicht zur Ruhe. Die mächtigen Stellvertreter der amerikanischen Clans erwarten sie bereits. Dann stößt Rosa auf beunruhigende Details über ihre Vergangenheit. Und über ihren toten Vater. Aber warum spielt dabei immer wieder Alessandro eine Rolle? In Rosa keimt ein schrecklicher Verdacht ...


Ich bin wirklich gespannt auf diese Teil. Ich liebe die Geschichte von Rosa und Alessandro. Vorallem der Mafiahintergrund gefällt mir. Da ich nun aber noch einiges zu lesen habe, werde ich mit diesem Teil wahrscheinlich noch bis nächstes Jahr warten, um ihn wirklich genießen zu können.

Sonntag, 5. Dezember 2010

[Rezension] Die Tochter des Fürsten von Julie Harris

Nach langem habe ich mal wieder einen historischen Roman gelesen. Wenn man ein bestimmtes Genre eine Weile nicht mehr gelesen hat, dann findet man es meist noch besser als zuvor sowieso schon. Ist bei mir zu mindestens so.

Genre: Historisch, Liebe
Verlag:Weltbild
Seiten:526
Preis: 8,95 €










 
Zum Buch: 
Adelina, die Tochter des Fürsten, soll eine lange Familienfehde durch die Heirat mit dem ihr unbekannten Baudoin beilegen. Doch ihr Herz gehört einem anderen, Geoffrey, der mittellos ist und nicht die Erlaubnis hat, sie zu heiraten. Als dann noch der König ihnen ihr Land wegnehmen will, spitzt die Lage sich zu. Doch dann muss Adelina erkennen, dass der wahre Feind innerhalb ihrer eigenen Burg lauert.
 
Erster Satz:
 Wie sehnlich er sich doch wünschte, sein Kopf wäre ganz aus Stein.

Meine Meinung:
Ich habe ein ganz großes Problem mit diesem Buch - und zwar  wegen dem Buchrückentext. Ich weiß ja nicht, welcher Roman dort beschrieben wird, doch es kann nicht der sein, der den ich gelesen habe. Daher ist die Zusammenfassung oben auch von mir selbst geschrieben. Es werden zwar die Namen einiger Charaktere verwendet, doch in einer völlig anderen und falschen Konstellation. Wirklich erschreckend, wie ich finde. So ein Buchrückentext ist schließlich die einzige Inhaltsangabe, die man beim Kauf hat und die sollte dann schon richtig sein.
So, nun zum Inhalt. Wie in jedem historischen Roman sehr viele verschiedene Personen und Handlungsstränge, die mit einander verwoben sind. Die anfängliche Hauptperson Geoffrey wird, zum Glück, nach ein paar Seiten durch Adelina ersetzt, die dann zum größten Teil die Hauptperson ist. Geoffrey ist für einen "Romeo" in einem mittelalterlichen Liebesroman völlig untypisch. Klein und nicht besonders reich und dazu noch eher durchschnittlich im Kampf. Was Geoffrey an Männlichkeit zu wenig hat, hat Adelina zu viel. Natürlich mit einem toleranten Vater aufgewachsen, ist sie selbstbewusst und waffenbegeistert. Sie würde gern Geoffrey heiraten oder aber sich einem Kreuzzug anschließen. Die arrangierte Hochzeit passt ihr gar nicht, obwohl ich ihren Ehemann als ausdrucksstärksten Charakter empfinde. Aber das ist ja leider nur meine Meinung und nicht ihre. Die Handlung hat viele Wendungen, was sie für mich im Mittelteil sehr spannend und nicht vorhersehrbar machte. Der Anfang lässt aber leider viel zu schnell auf das Ende schließen, doch der Weg dort hin ist gut gelungen. Obwohl Adelina für ihrer Zeit als eher untypisch gilt, ist sie in ihrer Unpassendheit doch gut beschrieben und nicht oberflächlich. Geoffrey ist mir persönlich zu langweilig, aber das ist ja eher subjektiv zu sehen.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, wenn er auch teilweise durch ein paar zu detaillierte Beschreibungen belastet wird. Das nun mein Lieblingscharakter Baudoin in der Relation zum Rest des Roman wenig vorkommt, ist Pech für mich, doch beeinflusst die Handlung jetzt nicht durch weniger Spannung oder Ähnliches. Die Charaktere sind ein wenig klischeehaft, sowie auch das Ende des Romans, doch an sich ist die Handlung vielfältig. Von Liebe zu Vergewaltigung, von Selbstmord bis zur Geburt ist alles, was das Mittelalter zu bieten hat, vertreten.
Somit zwar für Leser, die regelmäßig historische Romane lesen, nichts wirklich neues, aber trotzdem gut zu lesen.

Fazit: Nichts außergewöhnliches für das historische Genre, aber spannend und interessant beschrieben.

Montag, 29. November 2010

[Rezension] Hello Kitty muss sterben von Angela S. Choi

Und es ist fertig. In erstaunlichen zwei Tagen habe ich es zu Ende gelesen. Neue Bücher sind einfach zu verführerisch. Hier noch einmal vielen Dank an den Luchterhand Verlag für dieses Rezensionsexemplar.



Genre: Humor, Mord
Verlag: Luchterhand
Seiten: 285
Preis: 14,99 €
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zum Buch:
Fiona ist eine chinesische Frau, Ende 20, die erfolgreiche Anwältin in San Francisco. Sie lebt jedoch noch immer bei ihren Eltern, die sie regelmäßig zu einer Hochzeit mit einen netten Chinesen überreden wollen. Als sie feststellt, dass sie ohne Jungfernhäutchen geboren ist, will sie es sich bei einem Arzt rekonstruieren lassen. Dieser Arzt entpuppt sich jedoch als ihr früherer bester Freund der nun Serienkiller ist. Fiona, die ihr konservatives Leben satt hat, lässt sich auf eine Beziehung ohne Sex, jedoch mit viel Mord ein.

Erster Satz:
Alles fing mit meinem fehlenden Jungfernhäutchen an.

Meine Meinung:
Um es von Anfang an zu erwähnen - dieses Buch ist direkt und böse. Das hört sich jetzt nach einer sehr oberflächlichen Beschreibung an, doch es stimmt wirklich. Fiona ist frech und fies und sie will aus ihrem konservativen Leben ausbrechen. Gepaart mit der fehlenden Moral des Serienkillers Sean führt das zu einer bösartigen, aber auch sehr unterhaltsamen Mischung. Morde werden begannen, zwar ohne blutige Beschreibung, jedoch auch ohne jede Andeutung von Reue, von keinem der beiden, was das ganze ein wenig erschreckend macht. Da man sich jedoch schnell an Fionas unverblümte Haltung gewöhnt, macht es mehr und mehr Spaß, die Handlung zu verfolgen, sobald der erste Schock überstanden ist.
Es gibt in diesem Roman keine Charaktere, in die ich mich wirklich hinein versetzen konnte. Zwar wurden sie wirklich gut beschrieben und sind auch keine fiktiven Pappfiguren, die wie ausgedacht wirken, doch da ihre Einstellungen so extrem sind, ist es schwer, wirklich eine reale Verbindung zu ihnen aufzubauen. Dies spricht jedoch eher für meine gesunde Psyche als gegen den Roman.
Es ist spannend zu sehen, wie sehr junge Chinesinnen, auch wenn sie in den USA geboren sind, an den Traditionen ihrer Familien hängen. Auch die Psyche eines Serienkillers ist nach meinem Ermessen gut beschrieben und der radikale Umschwung am Ende macht diesen Roman zu einem echten Erlebnis.
Durch den Fionas schwarzen Humor wird die ganze Handlung ein wenig gelockert und Morde werden nicht ganz so tragisch wahrgenommen, wie sie eigentlich sind. Wäre der Schreibstil nicht so voller Witz und Leichtigkeit würde man sehr wahrscheinlich von jeder Seite schockiert aufblicken.
Ein wirklich gutes Buch, dessen Handlung zwar nicht wirklich tiefgründig ist, jedoch unterhaltsam und nett verpackt.Es gibt viele Zitate, die wirklich lesenswert sind und sich einprägen, jedoch auch immer ein wenig erschreckend.
Es werden verschiedene, wirklich ungewöhnliche Themen mit Witz und Dreistigkeit vermischt und man ist immer wieder überrascht über die Wendungen, die die Handlung durchläuft.

Fazit: Ein unterhaltsames, böses Buch - nur für Menschen geeignet, die einen Hang zum Schwarzen Humor haben.

Freitag, 26. November 2010

[Neuzugang] Hello Kitty muss sterben von Angela S. Choi

Heute kam ein Paket an, von dem ich total vergessen hatte, das ich es eigentlich haben wollte. Vor etwas einer Woche schrieb ich eine Mail an den Luchterhand Verlag mit der Bitte um ein Rezensionsexemplar. Und nun ist es da. An dieser Stelle nochmal vielen Dank.

Hello Kitty muss sterben von Angela S. Choi

Eine junge Chinesin in San Francisco: Den Traditionalismus ihrer Eltern im Kreuz und die Herausforderung totaler Freiheit vor sich, trifft Fiona Yu einen alten Schulfreund wieder, der sich vom Außenseiter zum eleganten Serienkiller gemausert hat. Gemeinsam erleben sie eine rasante Zeit jenseits aller gängigen Klischees von Leidenschaft und Sex. Dass eine gehörige Zahl von Menschen für diese Vision mit dem Leben bezahlt, ist es ihnen wert.



Als ich das Buch im Buchladen gesehen habe, fand ich es wirklich lesenswert. Da meine Wunschliste an Büchern für Weihnachten schon sehr ausgeschöpft ist, freue ich mich also nun über dieses Rezensionsexemplar.

Mehr zum Buch gibt es dann in der Rezension, die hoffentlich noch dieses Jahr kommen wird. Ich bin aber sehr zuversichtlich.

Dienstag, 23. November 2010

[Rezension] Garou von Leonie Swann

Es ist geschafft und ein wenig traurig bin ich schon, dass es jetzt zu Ende ist. Doch das letzte Kapitel lässt auf eine Fortsetzung hoffen, die ich dann natürlich auch mit Freude lesen werde.


Genre: Lustig, Thriller
Verlag: Goldmann
Seiten: 416
Preis: 19,95 €
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zum Buch:  
 Die Schafsherde ist mit ihrer Schäferin Rebecca zu einer Reise durch Europa aufgebrochen. Sie beziehen ihr Winterlager auf dem Grundstück eines französischen Schlosses. Doch die Ziegen auf der Nebenweide sprechen immer wieder von einem Werwolf - einem Garou. Als dann ein mehrere tote Rehe im Wald gefunden werden und neben dem Schäferwagen eine Leiche auftaucht, haben die Schafe einen neuen Fall aufzuklären. Doch dann geraten sie selbst in das Visier des Garou.

Erster Satz:

>>Was macht ihr da?<< fragte die Ziege mit nur einem Horn.

Meine Meinung: 
Für alle, die den ersten Teil gelesen habe - der zweite Teil ist anders. Und das bedeutet jetzt nichts Negatives. Die spannenden Stellen sind ein wenig spannender als im ersten Teil sowie die lustigen Stellen etwas lustiger sind. Es ist übrigens nicht nötig, den ersten Teil gelesen zu haben, um die Handlung des zweiten zu verstehen. Der erste Teil ist aber auch so gut, dass es sich zu lesen lohnt. Im Vergleich zum erste Teil ist die Handlung an sich vielseitiger. Es gibt viel mehr Personen, die verdächtigt werden können und auch Hinweise sind nicht nur für die Schafe spannend zu entdecken. Bis zum Ende hin ist man selbst hin und her gerissen, wer nun der eigentliche Täter ist, doch mit der Hilfe von Miss Maple, dem klügsten Schaf der Herde, verliert man nie den Überblick über alle Motive und möglichen Täter.
Dieser Roman ist nicht im eigentlichen Sinne ein Thriller - um nicht zu sagen fast gar nicht. Mich erinnert es eher an einen Detektivroman, eben wie ein Krimi nur ohne diese blutigen Beschreibungen, die es in einem Thriller gibt. Aber trotzdem nicht weniger spannend.
Die Schafe sind ihrem Schafsmuster treu geblieben und fressen, schlafen und nebenbei versuchen sie sich vor dem Garou zu schützen. Was ein wenig unrealistisch ist, aber doch die Geschichte interessanter macht, ist, das die Schafe nun häufig heimlich ihrer Weide durch eine lockere Zaunlatte verlassen. Dadurch erfahren sie natürlich mehr, als sie auf ihrer Weide könnten. Zwar ein wenig komisch, dass es nie jemandem auffällt, aber da es die Handlung besser verständlich macht, für mich eigentlich nicht wirklich störend.
Es gibt wirklich süße Stellen, einem immer wieder erkennen lassen, das es doch naive Schafe sind, die aber den Willen habe, den Fall aufzuklären. Viele Zitate habe ich in früheren Posts schon aufgeschrieben (hier und hier), weil sie einfach so schön zu lesen sind und die Handlung immer wieder auflockern.
Der Schreibstil ist wie im Teil zuvor locker und schön zu lesen. Ein wirklicher Lesespaß, wenn auch , zum Glück, nicht so blutig, wie man bei einem Schafs- Thriller erwarten würde.

Fazit: Noch wolliger, noch niedlicherund mit noch mehr Spürsinn - Garou steht seinem Vorgänger in nichts nach und ist wirklich zu empfehlen.



Samstag, 13. November 2010

[Rezension] Freuer und Stein von Diana Gabaldon

Heute geht es um ein Buch, was zwar schon etwas älter ist (von 1995) und ich auch schon vor ungefähr 4 Jahren gelesen habe, aber da es mir so gut gefällt, hoffe ich, euch damit auch so sehr zu begeistern, so das ihr es vielleicht auch selbst lest.


Genre: Historisch, Liebe
Verlag: Goldmann
ISBN: 3442437725
Seiten: 798
Preis: 17,95 €














Zum Buch: 1946 – Claire ist Mitte 20 und verbringt nach dem 2. Weltkrieg ihre zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann in Schottland. Als sie einen Steinkreis besichtigen und Claire einen der Steine berührt, findet sich sich plötzlich in einer Schlacht im Jahr 1743 wieder. Nachdem sie fast von einem Vorfahre ihres Manner vergewaltigt wurde, wird sie von einer Gruppe Highlander gerettet. Unter ihnen ist auch Jamie Fraser, ein aufständiger Clanführer, in dem sie einen Beschützer findet. Doch die Zeiten sind schwierig und das Claire die Zukunft kennt, macht nicht alles leichter.

Erster Satz:

Menschen verschwinden ständig.

Meine Meinung:
Um es gleich von Beginn an zu sagen – ich liebe dieses Buch. Ich liebe Zeitreisen, ich liebe die schottische Geschichte und auch Jamie Fraser. Aber mal der Reihe nach.
Von Anfang an war mir Claire sehr sympathisch. Eine starke Frau in einer schwierigen Zeit kommt durch eine Zeitreise in eine noch schwierigere Zeit. Klingt alles ein wenig nach Klischee, ist aber so gut umgesetzt, dass es kaum auffällt. Für mich ist das der beste Zeitreiseroman, den ich bisher gelesen habe und da das schon einige waren, bedeutet das schon etwas.
Gut dargestellt werden die historischen Zusammenhänge und dadurch, das Claire den ungefähren Verlauf der Geschehen schon kennt, verliert man selbst bei der Menge an Namen und Ereignissen nie den Überblick. Für mich war es durch und durch spannend beschrieben und die Charaktere sind so realistisch und auch sympathisch, dass man fast von Beginn an mit ihnen mit hofft und bangt – und dafür gibt es nun wirklich genug Gelegenheiten.
Da es nun schon der, glaub ich, 7. Teil herausgekommen ist, hat man auch noch lange viel Freude an den beiden Charakteren. Für mich ist jedoch der erste Band noch immer der Beste und Lesenswerteste.

Fazit: Es gibt Spannung, Romantik und Action und das ganze mit toll durchdachten Charakteren. Einfach nur zu empfehlen.

Dienstag, 9. November 2010

[31 Tage - 31 Bücher] 22. Nenne ein schönes/ lustiges/ eindrucksvolles Zitat

Heute geht es mal wieder weiter mit 31 Tage 31 Bücher. Da ich immernoch am Lesen von Garou bin, habe ich auch gleich ein Zitat daraus genommen. Ich habe zwar in meinem letzten Post schon einige Stellen zitiert, aber das Buch strotzt nur so vor schönen und lustigen Zitaten.

>>Ich glaub, mein Schwein pfeift!<< sagte Rebecca.
Die Schafe waren zu erleichtert, um nach Rebeccas Schwein Ausschau zu halten. Oder sich darüber zu empören, dass Rebecca in der kurzen Zeit ohne sie schon ein Schwein angeschafft hatte. Ausgerechnet ein Schwein!

Ich liebe diese Schafe. Sie sind so schön naiv und wollig. Richtig gern lese ich über Sir Ritchfield. Ständig unterhält er sich mit Bäumen und verabschiedet sich auch immer sehr höflich. Ich freue mich schon aufs weiterlesen. Allerdings erst morgen, obwohl es mir schwer fällt.

Dienstag, 2. November 2010

[Ich lese grade] Irgendwie alles auf einmal

Eigentlich lese ich ja im Moment " Die Liebenden von San Marco" von Charlotte Thomas. Da das Buch aber nur aus der Bibliothek ausgeliehen war und es mich nicht so begeistert hat, habe ich es jetzt schon wieder zurück gegeben, bevor ich noch die Frist vergesse.
Nun habe ich eigentlich " Glückliche Ehe" von Rafael Yglesias angefangen. Gestern Abend konnte ich jedoch nicht mehr anders und musste einfach beginnen, "Garou" von Leonie Swann zu lesen.
Da es schon spät war, habe ich nur das erste Kapitel gelesen, aber dort sind mir schon ein paar wirklich niedliche Zitate über den Weg gelaufen, ich ich euch nicht vorenthalten möchte.


Auch Sir Ritchfield schien es zu gefallen ( Anmerkung: auf der neuen Weide), weil es hier viele Gesprächspartner gab, die nicht wegliefen: die alte Eiche, den Schrank, den Bach [...].

Anmerkung: Die Mutter der Schäferin ermahnt ihre Tochter, doch ein wenig auf die Hygiene zu achten.

>>Hygiene!<<, blökten die Schafe anerkennend. Alle bis auf Othello, den neuen, rabenschwarzen Leitwidder. Othello hatte seine Jugend im Zoo verbracht und dort von ferne einige Hygiänen gesehen - und vor allem gerochen- und wusste, dass sie kein Grund zur Begeisterung waren. Ganz und gar nicht.

Anmerkung: Die Schäferin ist mit ihren Schafen nach Europa gefahren. Um ein Winterlage für die Schafe zu finden, mussten sie weit wandern. Die Schafe gaben der Landkarte ihrer Schäferin die Schuld und fraßen sie auf. Daraufhin fanden sie in der Nähe ein Winterlager. Nun gefällt es den Schafen dort aber nicht mehr richtig. Ihr Kommentar dazu:

Vielleicht war es wieder an der Zeit, eine Karte zu fressen. Aber welche Karte?

Also bis jetzt gefällt mir der neue Schafsroman wirklich gut. Die Schafe sind so wollig und süß wie im Teil zuvor und auch an tollen Zitaten( wie oben) fehlt es nicht. Bisher wirklich weiter zu empfehlen.

Sonntag, 31. Oktober 2010

[31 Tage - 31 Bücher] 21. An welchem Buch hängst du besonders und kannst es einfach nicht weggeben kannst, weil z.B. zu viele Erinnerungen dran hängen?

So..heute geht es mal wieder weiter mit der 31 Tage Aktion. Die 31 Tage sehen ich ein wenig flexibler, wie einige bestimmt schon gemerkt haben. Jetzt zur heutigen Frage.

Eins wundert mich an dieser Frage - warum sollte man überhaupt ein Buch weggeben? Ich würde mir eher ein neues Regal kaufen oder Bücher auf dem Dachboden zu verstauen, weil wirklich eins wegzugeben.
Ich weiß nicht genau warum, aber Bücher sind für mich nicht irgendwelche Gegenstände, die ich weggeben könnte, da ich mit jedem einige Zeit verbracht habe, die diese dann auch intensiv.
Ein triftiger Grund, ein Buch wegzugeben, wäre nur, wenn es total dreckig, kaputt oder eklig riechen würde.Aber zum Glück werden meine Bücher alle pfleglich behandelt und mir ist auch zum Glück noch nie ein Umkipp-Unfall passiert.
Ein Buch, an dem ich besonders hänge, habe ich auch nicht. An allen guten Büchern hänge ich genau gleich, sowie ich an alles schlechten Büchern genau gleich hänge.
Um es kurz zumachen...Bücher werden bei mir nicht weggegeben, es sei denn, ich habe sie als Geschenk gekauft.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

[Rezension] Die Entdeckung des Sonnenaufgangs von Walter Veltroni

An dieser Stelle vielen Dank an den Klett- Cotta Verlag für dieses Rezensionsexemplar.


Genre: Familie
Verlag: Klett- Cotta Verlag
ISBN: 9783608937046
Seiten: 155
Preis: 17,95 €













Zum Buch:
Giovanni ist Mitte vierzig, als seine Frau mit den zwei Kindern in den Urlaub fährt. Er nutzt die Zeit, um die Orte seiner Kindheit aufzusuchen und nach dem Grund für das Verschwinden seines Vaters in seiner Kindheit zu finden. Als er sich in ihrem alten Haus umschaut, hat er die Idee, seine alte Telefonnummer anzurufen. Als jedoch abgehoben wird, kann Giovanni nicht glauben, wer ihm dort antwortet.

Erster Satz:

Heute ist es ein eher schlichter Sonnenaufgang.


Meine Meinung:
Zu Beginn konnte ich mich überhaupt nicht in das Geschehen hineinfühlen. Es wird begonnen mit ein wenig philosophischen Gerede über Sonnenaufgänge und plötzlich geht es um die Tochter, die am Down- Syndrom leidet. Zwar alles wirklich interessant beschrieben, aber irgendwie ohne einen erkennbaren roten Faden. Mit der Zeit wurde es jedoch besser, obwohl mir noch nicht ganz klar ist, inwiefern die beiden Handlungstränge zusammen passen.
Zwar sind es beides Familienschicksale - der Vater verschwindet, das Kind ist schwer krank- aber an sich ist das eine ein wenig mehr wie ein Krimi beschrieben, während der andere Teil doch eher ein wenig nachdenklich macht. Für mich wäre es besser gewesen, nur eine der beiden Handlungen zu verfolgen, und diese dafür ausführlicher. Zwei so gewaltige Themen auf knapp 150 Seiten verpacken zu wollen, halte ich für sehr gewagt.
Zum, wie ich finde, Krimiteil des Buches. Ich hoffe, das ich jetzt nicht zu viel verrate, aber ich fand diese Idee einfach so ungewöhnlich und gut, dass ich finde, wenn ich sie hier nicht miteinbeziehe, es das gesamte Buch in einem falschen Licht erscheinen lässt. Als Giovanni in seinem alten Haus seine alte Nummer wählt, hebt niemand geringeres ab, als er selbst, wenige Tage vor dem Verschwinden seines Vaters. Bis zu der Stelle fand ich das Buch mittelmäßig bis gut. Es hat mich selbst überrascht, wie eine einzige Idee, die gesamte Spannung nach oben reißen kann. Dadurch, das Giovanni mit sich selbst telefoniert, erhält er einen ganz neuen, erwachsenen Überblick über das Geschehen. Es geht um Terroristen, Mord, Freundschaft und auch Feindschaft. Ich hätte mir gewünscht, das gesamte Buch würde davon handeln. Aber da gibt es ja noch die Familie in der Gegenwart. Giovanni und seine Frau haben sich entfremdet. Seit der Geburt ihrer Tochter, die an dem Down- Syndrom leidet, leben die beiden nur noch nebeneinander her. Der ältere Bruder kümmert sich rührend um seine kranke Schwester, was Giovanni sehr freut. Das war es eigentlich schon zur Handlung der Gegenwart. Natürlich gibt es da noch die Reise und die Briefe des Sohnes an seine Vater Giovanni, aber so wirklich interesiert ihn das zu dieser Zeit nicht, da er grade das Geheimnis des Telefons herausgefunden hat und mit Wichtigerem beschäftigt ist. Das Gefühl hat übrigens nicht nur der Charakter sonder auch ich hatte das Gefühl, dieses Nebengeplänkel jetzt ausblenden zu müssen um mich auf das Spannende- den verschwunden Vater- konzentrieren zu können.
Meine Meinung über diesen Roman ist ein wenig zwiegespalten. Für mich passen die beiden Handlungstränge einfach nicht wirklich zusammen und ich wäre wahrscheinlich glücklicher mit nur einem der beiden Themen gewesen. Eben lieber ein bisschen weniger Themen dafür mehr eigentliche Handlung. Um noch etwas zum Schreibstil zu sagen, fällt mir eigentlich nur eins ein- außergewöhnlich. Eine Mischung aus detaillierter Beschreibung mit einem Hauch von Minimalismus. Aber eine wirklich gelungene Mischung. Gut gefallen haben mir die immer wiederkehrenden Beschreibungen des Sonnenaufgangs. Für mich das Highlight des Buches.

Fazit: Interessante Idee und schöner Stil- nur leider ein wenig zu viele, nicht zueinanderpassende, Handlungstränge für meinen Geschmack.

Zwischenmeldung

Einigen wird es schon aufgefallen sein- die Uni hat wieder angefangen und ich habe relativ wenig Zeit zum Lesen und auch zum Bloggen. Aber ich werde ab jetzt versuchen, mindestens ein oder sogar zweimal die Woche etwas zu posten. Heute Abend noch gibt es eine neue Rezension., ein guter Anfang.

Dienstag, 19. Oktober 2010

[Neuzugang] Garou von Leonie Swann

So, gestern war es so weit. Ich hatte Geburtstag und hatte mich auf mehrere gewünschte Bücher gefreut. Leider hat jemand die Liste verloren, auf der meine Wunschtitel standen und meine Mutter konnte sich nur an ein Buch erinnern. " Haben sie das Buch mit dem Schaf? Den zweiten Teil davon bitte."
Tja..so kam es, das anstatt unglaublich toll ausgesuchter Bücher nur eins den Weg zu mir gefunden hat.

Garou von Leonie Swann
Es ist soweit: Für die Schafe von Glennkill beginnt ein neues, wollsträubendes Abenteuer. Gemeinsam mit ihrer Schäferin Rebecca haben sie die irische Heimat verlassen und ihre ersehnte Europareise angetreten! In Frankreich beziehen sie Winterquartier im Schatten eines entlegenen Schlosses, und eigentlich könnte es dort recht gemütlich sein – wären da nicht die Ziegen auf der Nachbarweide, die mysteriöse Warnung eines fremden Schafes und das allgemeine Unbehagen vor dem Schnee. Ein Mensch im Wolfspelz! – wispern Ziegen und Menschen. Ein Werwolf! Ein Loup Garou! Oder doch nur ein Hirngespinst? Als dann ein Toter am Waldrand liegt, ist schnell nicht mehr klar, wer gefährlicher ist: der Garou oder seine Jäger. Fest steht, dass die Schafe schnell Licht ins Dunkel bringen müssen, um sich selbst und ihre Schäferin zu schützen. Und schon bald folgen sie mit bewährter Schafslogik einer ersten Spur, die sie durch die Gänge des Schlosses und das Schneegestöber der Wälder führt …


Es hört sich wieder mal spannend an, was Leonie Swann da geschrieben hat. Da mich der erste Teil total in den Bann gezogen hat, kann dieser Teil eigentlich nur schlechter sein. Aber da es diesmal ja ein Schafsthriller und kein Schafskrimi ist, wird es bestimmt etwas brutaler und blutiger, aber eben nochimmer zwangsläufig wollig. Ich freue mich schon drauf, es zu lesen. Aber erstmal das Aktuelle beenden und dann gehts los.

Dienstag, 12. Oktober 2010

[Rezension] Ich hab dich im Gefühl von Cecelia Ahern

Genre: Liebe
Verlag: Fischerverlag
ISBN:9783810501448
Seiten: 412
Preis: 19,95 €









Zum Buch:
Joyce überlebt nur knapp einen Unfall. Bei ihrem Erwachen stellt sie fest, dass sie plötzlich fremde Sprachen spricht und sich unglaublich gut mit Kunst auskennt. Als sie dann auch noch einen Mann kennen lernt, mit dem sie sich merkwürdigerweise eng verbunden fühlt, beginnt sie, der Sache auf den Grund zu gehen. Auch Justin fühlt sich verbunden mit der Fremden und er hegt einen unglaublichen Verdacht.

Erster Satz:
Schließ die Augen und schau in den Dunkelheit.

Meine Meinung:
Cecelia Ahern – eigentlich so gut wie immer eine Garantie für einen gelungenen Roman. So auch diesmal, wenn man über die Vorhersehbarkeit hinwegsieht, die ein Liebesroman nun einmal braucht.
Die Idee von der Blutprobe, die zwei Menschen mit einander verbindet, finde ich sehr gelungen und ungewöhnlich. Obwohl man wohl hier und da ein paar Ungereimtheiten bemängeln könnte. Das sie seine Erinnerungen kennt, finde ich ja noch logisch. Aber das sie seine aktuellen Gedanken ab und zu auch teilt, ist schon irgendwie komisch. Müsste er dann ihre nicht auch bemerken? Und wieso denkst sie nur manchmal wie er und so weiter.
Die Handlung ist, wie ich finde, gut aufgebaut. Zuerst werden beide Charaktere und ihre Hintergrundgeschichte beschrieben, bis sie schließlich aufeinander treffen und der ganze Spaß beginnt. Wiedereinmal finde ich die Vorgeschichten der Charaktere wirklich authentisch, wie fast immer bei dieser Autorin. Zwar ist alles immer ein bisschen Klischeehaft, aber ich denke mir, das man das bei einem Liebesroman eben schon vorher weiß und man sich darauf einstellen kann.
Der Schreibstil ist wiedereinmal sehr gelungen. Erinnerungen werden geschickt mit aktuellen Dingen verknüpft und man hat nie das Gefühl, aus dem Lesefluss zu kommen.
Ein bisschen stört mich das Cover. Alle bisher veröffentlichen Bücher sind blau und haben alle rein gar nichts mit der Handlung zu tun. Ist der Verlag unkreativ oder wollen sich eine Linie bebehalten? Ich weiß es nicht, doch ein wenig Abwechslung wäre bestimmt ganz schön. Natürlich muss man zugeben, das es den Wiedererkennungswert enorm steigert, da jeder weiß blau = Cecelia Ahern. Aber für mich könnte es ruhig etwas mehr Farbe im Regal geben als nur blau.

Fazit: Ein schöner Cecelia Ahern Roman für zwischendurch – Happy Ende wie immer garantiert.

Montag, 11. Oktober 2010

[Rezension] Schwarze Schwestern von Chika Unigwe



An dieser Stelle nochmal vielen Dank an den Verlag Klett - Cotta für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.





Genre: Afrika, Prostitution
Verlag: Klett – Cotta
ISBN: 978-3-608-50109-4
Seiten: 283
Preis: 19,95 €










Zum Buch:
Die Hauptpersonen sind vier Afrikanerinnen, die in Europa als Prostituierte arbeiten, um sich ein besseres Leben ermöglichen zu können. Als eine der vier ermordet wird, erkennen die anderen, das sie gar nichts über sich wissen und jede beginnt, ihre eigene Geschichte zu erzählen.

Erster Satz:

Die Welt war so, wie sie sein sollte.


Meine Meinung:
Auf den ersten paar Seiten war ich drauf und dran, das Buch aus der Hand zu legen und nicht mehr weiter zu lesen. Ich wurde auf den ersten Seite von so vielen Namen und Hintergrundinformationen überrollt, das ich wirklich Probleme hatte, mich zurecht zu finden. Vorallem die Rückblicke, die ich anfangs nur schwer als welche erkennen konnte, waren sehr verwirrend, da dort alle Frauen ihre ursprünglichen afrikanischen Namen haben und nicht die angepassten europäischen. Ich habe mich jedoch gezwungen, weiter zu lesen und es hat sich gelohnt. Mit der Zeit kann man die verschiedenen Frauen gut unterscheiden und auch die Rückblicke werden deutlicher zu erkennen.
An sich gefällt mir die Handlung wirklich gut. Das die Frauen aufgrund des Todes einandere ihre Geschichten erzählen, finde ich gut durchdachte. Auch jede der Geschichten an sich ist gut erzählt. Man freut sich mit den Charakteren, man ist schockiert, man ist entsetzt, aber alles auf sehr menschliche und nachvollziehbare Weise beschrieben. Was ab und zu stört die Reihenfolge der Kapitel etwas. Da ja mehrere Geschichten parallel erzählt werden, passen das Ende und der Beginn eines neuen Kapitels nicht immer zusammen. Wenn eine Frau am Ende des Kapitels sagt, das sie nun ihre Geschichte erzählt, im nächsten Kapitel aber zu einer anderen Frau gesprungen wird, dann kann einen das ab und zu schon aus dem Lesefluss werfen.
An sich überwiegt jedoch, dass die Charaktere vielseitig und gut durchdachte sind und die Handlung spannend und nicht vorhersehbar ist. Da die Charaktere so vieseitig und so realistisch sind, habe ich selbst oft überlegt, ob es sich um reale Personen handelt oder sie nur ausgedachte sind.
Gut gefallen hat mir auch der Schreibstil. Viele Sachen und Orte werden so detailliert beschrieben, das man denkt, man wäre selbst dort gewesen ohne sich jedoch von den Beschreibungen zu sehr bedrängt zu fühlen.

Fazit: Ein sehr gelungenes Buch über afrikanische Frauen in einer schwierigen Lebenssituationen, das allerdings ein paar verwirrende Stellen bereithält.

Sonntag, 10. Oktober 2010

[Rezension] [Challenge] Josephine und Napoleon von Sandra Gulland

Heute geht es los - mein erster Beitrag zur Challenge Der Geschichte auf der Spur. Begonnen habe ich quasi in der Mitte.

6. Neuzeit
    - Zeiten des Umbruchs (1789-1815)

Josephine und Napoleon von Sandra Gulland



Genre: Historisch
Verlag: Fischer Taschenbuch
ISBN: 3-596-15168-6
Seiten: 479

 Preis: 9,95 €







Zum Buch:
Zu Beginn des Buches heiratet Josephine Napoleon Bonaparte. In den Tagen nach der Hochzeit erkennt sie, das sie ihren frisch Angetrauten gar nicht richtig kennt. Auch ihre beiden Kinder aus der früheren Ehe sind entsetzt über ihre Wahl. Mit der Zeit verliebt sie sich jedoch in ihn. Als Napoleon immer mächtiger wir, lassen auch die Intrigen nicht lange auf sich warten.

Meine Meinung:
An sich finde ich die Beziehung zwischen Josephine und Napoleon sehr spannend. Wer ist die Frau, die ihn durch seine ersten Jahre des Erfolgs begleitet, wer ist die zukünftige Kaiserin? Doch dadurch, das Josephine alles in Tagebucheinträgn erzählt, wird das ganze zu einer langwierigen Abhandlung. Zwar ist es gut gelungen, ihren Alltag und einige ihrer Gedanken nachvollziehen zu können, doch ein wenig mehr Handlung und etwas weniger Tagebuchcharakter wäre an einigen Stellen angenehm gewesen. Erst während des Lesens habe ich erfahren, das dies der zweite Teil einer Reihe ist. Ob ich die anderen Teile lesen werde, bezweifle ich jedoch, da mich der Schreibstil und die Art und Weise der Erzählung als Tagebuch nicht wirklich fesseln konnte.
Wirklich gut hingegen hat mir der Prolog gefallen, in dem Marie Antoinette als Geist über Josephine erzählt. Dies könnte jedoch auch daran liegen, das ich Marie Antoinette mag.

Fazit: Wahrscheinlich die beste Erzählung, die es über Josephine Bonarparte derzeit gibt- jedoch nicht wirklich das, was mich begeistert.

Samstag, 9. Oktober 2010

Bald ein paar Wünsche weniger

Da ich bald Geburtstag habe, wird sich meine Wunschliste wohl um das eine oder andere Buch verkürzen. Da ich mir jedoch auch Bücher gewünscht habe, die es noch gar nicht bis auf meine Liste geschafft haben, werde ich heute mal eins vorstellen, das bald mir gehören wird.

Die Landkarte der Zeit von Felix J. Palma
Eine Reise durch Jahrhunderte. Eine Liebe ohne Grenzen. Eine Geschichte voller Phantasie. London, 1896: Andrew, ein wohlhabender Fabrikanten­sohn, reist in die Vergangenheit, um seine große Liebe wieder­zugewinnen. Die junge Claire macht eine Zeitreise aus dem viktorianischen London ins Jahr 2000 und trifft den Mann, den sie in der Zukunft lieben lernte, in ihrer Zeit wieder. Inspektor Garrett jagt einen Mörder, der seine Opfer mit ­Waffen tötet, die noch gar nicht erfunden wurden. Alle Fäden laufen bei einem dämonischen Bibliothekar ­zusammen. Nur er kennt das Geheimnis der Landkarte der Zeit.

Das Cover ist toll und der Buchrückentext macht neugierig. Daher habe ich es, als ich es im Buchladen gesehen habe, sofort als meinen Geburtstagswunsch weitergegeben.



Da ich im Moment krank bin, bin ich nicht wirklich motiviert zum Schreiben. Zum Glück aber zum Lesen. Deshalb gibt es bald die erste Rezension zur Geschichtschallenge und auch Schwarze Schwestern nähert sich dem Ende.

Sonntag, 3. Oktober 2010

[31 Tage - 31 Bücher] 20. Welches Buch hat dich am meisten negativ überrascht?

Heute geht es weiter mit 31 Tage 31 Bücher, da ich nun endlich mal wieder Zeit dazu habe, wirklich über das nächste Buch nachzudenken. Ich habe mich diesmal ganz spontan für ein Buch entschieden, da ich drei zur Auswahl hatte, die in diese Kategorie passen.

Die Einsamkeit der Primzahlen von Paolo Giodano
Erzählt wird die Geschichte von Mattia, einem Mathematikgenie, der an dem verschwinden seiner geistig behinderten Zwillingsschwester Schuld ist, und Alice, die durch einer ihr aufgezwungenen Skikurs ein steifes Bein hat. Zwei Kinderschicksale, die sie bis in ins Erwachsenenleben verflogen. Die beiden scheinen bei ihrem Kennenlernen wie geschaffen für einander, doch werden sie es schaffen, trotz ihrer schweren Schicksale glücklich zu werden?
Dieses Buch hatte ich mir vor zwei Jahren zum Geburtstag gewünscht, da mich der Titel und auch der Buchrückentext beeindruckt hatten. Der Text oben ist übrigens nicht der Buchrückentext sondern meine eigene Inhaltszusammenfassung.
Als ich zu lesen begann, war es auch noch ganz spannend, aber nach und nach wurde es immer schlechter und immer mehr schlimme Schicksale kamen ins Spiel, so das man fast nicht mehr verstehen konnte, warum die beiden Hauptpersonen überhaupt noch lebten. Genaueres gibt es hier in meiner Rezension.

Donnerstag, 30. September 2010

[Neuzugang] Die Liebenden von San Marco von Charlotte Thomas

Heute gab es wieder einen neuen Roman- undzwar aus der Bibliothek.

Die Liebenden von San Marco von Charlotte Thomas
Venedig im Jahre 1510. Cintia, die Tochter eines reichen Seidenwebers, sieht am Tag ihrer Verlobung einen benommenen Mann vor ihrem Elternhaus liegen. Er will etwas sagen, doch Cintias Mutter hält ihn für betrunken und lässt ihn fortschaffen. Niemand ahnt, dass er vor einer tödlichen Gefahr warnen wollte, die nun ihren Lauf nimmt: Die Pest bricht aus, und während die Seuche wütet, suchen Diebe und Mörder Cintias Familie heim. Cintia überlebt, doch raffgierige Verwandte wollen sich ihres Erbes bemächtigen. Um nicht alles zu verlieren, gibt es für Cintia nur einen Ausweg: Die Ehe mit dem Schiffsbauer Paolo. Aus der Vernunftehe wird wider Erwarten Leidenschaft, aber das Paar hat mächtige Feinde, die vor nichts zurückschrecken.

Da ja schon am Freitag die Geschichtschallenge beginnt, habe ich mich schon mal mit ein paar historischen Romanen eingedeckt. Da es sich ja um eine Liebesgeschichte handelt, muss ich nochmal genau in den Regeln nachlesen, ob das erlaubt ist. Aber lesen werde ich den Roman auf jeden Fall, da ich im Moment eine Schwäche für Italien habe.

Dienstag, 28. September 2010

[Rezension] Nicht schon wieder al Dente von Gaby Hauptmann




Genre: Liebe,Humor
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-26242-2
Seiten: 315
Preis: 9,95 €











Gestern in einem Anflug von Langeweile habe ich "Nicht schon wieder al Dente" angefangen zu lesen. Heute morgen bin ich fertig geworden. Das ich es fast in einem Rutsch durchgelesen habe, lag aber nicht wirklich daran, das es so spannend war, sondern eher war es der Wunsch des endlich fertig werdens um das Buch weglegen zu können.

Zum Buch:
Niki, eine 20 jährige gutaussehende Deutsche, lernt Marco, einen Italienier, während einer Sprachreise in Amerika kennen. Beide verlieben sich. Nach der Sprachreise läd er sie zu sich nach Italien ein. Dort erfährt Niki, das er der Erbe einer schwerreichen Nudeldynastie ist. Alles ist perfekt, das einzige Probelm ist, das seine Mutter Niki nicht ausstehen kann. Sie hofft auf eine Heirat mit einer italienischen Adligen. Als dann auch noch ein Mord ins Spiel kommt, weiß Niki nicht mehr, was sie gauben soll.

Erster Satz:
Der Wind pfiff um die Ecken und trieb alte Zeitungen und benutzte Pappbecher vor sich her durch die Straßen.

Meine Meinung:
Eins gleich vorneweg- alle Menschen in diese Buch sind attraktiv. Ob die 50 jährige Gastmutter aus Amerika oder die eigene Mutter, Mitte 40, die einen anstrengenden Job als Restaurantbesitzerin hat - sie alle sind schlank, gebräunt und habe viel Austrahlung. Übrigens auch die Hauptperson Nikki selbst ist davon betroffen.
Ich muss es zugeben, die Idee von dem Mädchen, die sich in einen reichen Erben verliebt aber von dessen Mutter gehasst wird, ist schon reichlich abgenutzt. Trotzdem hatte ich mir einen unterhaltsamen Roman vorgestellt, wenn auch nicht wirklich anspruchsvoll. Leider hat sich beides nicht erfüllt. Nikki, die die ganze Zeit entweder im Flugzeug quer durch die Welt reist oder Sex hat, ist nicht wirklich sympatisch. Auch Marco, reich, attraktiv, beliebt, ist zu oberflächlich beschrieben, um sich überhaupt eine Meinung bilden zu können. Außerdem hatte ich manchmal das Gefühl, eine Roman aus den 90ern zu lesen, da der Schreibstil irgendwie altmodisch wirkt. Hintergrundinformation werden aus an den Haaren herbeigezogenen Gründen erzählt. Überhaupt wirkt alles irgendwie zusammengebastelt. Als dann auch noch am Ende mit einem großen Knall alles aufgeklärt wurde, war ich eher schockiert als informiert. Alles, was zuvor mehr schlecht als recht beschrieben wurde, wird auf den letzten 10 Seiten nochmal umgewirbelt. Für mich war dieser Roman eher eine Qual als ein Spaß und ich würde ihn wirklich nur Leuten empfehlen, die gar kein anderes Buch über mehrere Wochen zur Hand haben.

Fazit: Alte Idee, altmodsicher Schreibstil, oberflächliche Charaktere - selbst das Cover ist nicht wirklich gut.

Montag, 27. September 2010

[Neuzugang] Nicht schon wieder al Dente von Gaby Hauptmann

Um es gleich zu sagen...das auf dem Cover auf der Unterhose sind keine schwarzen Punkte. Das kann man auf einem Bild leider nicht sehen, aber eigentlich glitzert die Unterhose. Ich hoffe, das lässt nicht auf den Inhalt schließen.

Nicht schon wieder al Dente von Gaby Hauptmann
Und da behaupten alle, Nudeln machen glücklich! Niki liebt Marco, den Erben einer schwerreichen italienischen Nudeldynastie. Und Marco liebt Niki, das Mädchen aus Deutschland. Das Problem: Seine Mutter liebt ihn auch, deshalb will sie ihn unbedingt mit einer italienischen Contessa verheiraten. Und dann ist da auch noch Nikis attraktive Mutter Julia. Marco, obschon ziemlich bissfest, ist auch nur ein Mann ...»Nicht schon wieder al dente« - eine deutsch-italienische Liebesgeschichte der ganz besonderen Art: köstlich, raffiniert und wundervoll pikant. Gaby Hauptmann beweist: Nudeln muss man nicht abschrecken, Männer manchmal schon!

Ich finde, es hört sich ganz lustig an.Mich erwartet natürlich kein super  anspruchsvoller Roman, aber ich hoffe auf ein wenig Unterhaltung, bei der man nicht ganz so viel denken muss. Eben mal etwas zur Entspannung.

Samstag, 25. September 2010

[Neuzugang] Ich hab dich im Gefühl von Cecelia Ahern

Da ich wirklich schon fast alle Bücher von ihr gelesen habe und alle fast durchgängig gut sind habe ich mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, das meine Bibliothek sich diesen Roman geleistet hat. Ich glaube fast, das ich die erste bin, die diese Ausgabe liest.

Ich hab dich im Gefühl von Cecelia Ahern
Joyce überlebt nur knapp einen Unfall - und weiß, dass sie ab jetzt ganz anders leben will. Doch irgendetwas ist seltsam: Sie kann auf einmal fremde Sprachen und erinnert sich an Dinge, die sie gar nicht erlebt hat. Justin ist als Gastdozent in Dublin. Er ist verdammt einsam, würde das aber nie zugeben. Als er eine junge Frau trifft, die ihm ungewöhnlich bekannt vorkommt, ist er verwirrt - er kommt einfach nicht drauf, woher er sie kennen könnte.

Das hört sich wiedereinmal nach einen spanneden Roman an, der diese typische magische Note hat, die in fast all ihren Büchern zu finden ist. Da mir ihre beiden letzten Bücher ( Vermiss mein nicht und Zwischen Himmel und Liebe) nicht ganz so gut gefallen haben, wie die beiden Vorgänger, hoffe ich diesmal wieder auf einen Roman, der an ihre ersten beiden Werke heran kommt.

Donnerstag, 23. September 2010

[Rezension] Die Bücherdiebin von Markus Zusak


Genre: Liebe, Tod, Krieg
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3764502843
Seiten: 587
Preis: 19,95 €






 Zum Buch:
Der Tod erzählt das Leben einer Person, die ihn während seiner Arbeit sehr beeindruckt hat, der Bücherdiebin Lisel. Diese hat mit 9 Jahren schon ihren Vater und ihren Bruder an ihn verloren und muss zu einer Pflegefamilie ziehen. Da sie zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland lebt, herrscht Krieg und die einzige Möglichkeit, sich aus der Realität zu flüchten sind die Bücher, die sie stiehlt. Als ein jüdischer Faustkämpfer die Einhaltung eines alten Versprechens fordert, nimmt ihr Leben eine unglaubliche Wendung.


Erste Sätze: 
Zuerst die Farben. Dann die Menschen. So sehe ich die Welt normalerweise. Ich versuche es zumindest.

Meine Meinung:
Ein wirklich gutes Buch, das mal aus einer ganz anderen Sicht den Zweiten Weltkrieg betrachtet.
Liesel ist wirklich gut beschrieben und je weiter die Handlung voran schreitet, umso mehr hofft man auf ein gutes Ende für sie. Es ist toll, mal aus einer kindlichen und naiven Sicht, das Leben in Deutschland während des Nationalsozialismus zu sehen. Auch  die Meinung, die normale Deutsche über Juden hatten ist auch einer ganz anderen Sicht beschrieben, als sonst. Selbst der Tod, der die gesamte Gesichte als Ich- Erzähler berichtet, wir einem sympathisch und man hat sogar Mitleid mit ihm, da er so viele Seelen von Kriegsopfer in der Himmel bringen muss.
Sehr gelungen sind die Einschübe, die immer wieder außerhalb der Handlung zu finden sind. Dadurch wird die Geschichte oft aufgelockert und man erfährt spannende Details, die später wichtig werden können und das Verhalten der Personen erklären können. Zum Beispiel wird beschrieben, was jemand in einer Tasche hat oder welche Bücher Liesel auf ihrem Tisch zu stehen hat, was eigentlich nicht wichtig für die Handlung ist, jedoch eine Menge über den Charakter verrät.
Da alles aus Liesels Sicht beschrieben wird, ist alles sehr flüssig zu lesen und auch die Wortwahl brachte mich nie beim Lesen zum stolpern. Obwohl es zwischenzeitlich sehr naiv ist, ist das nicht negativ sondern eher positiv für den Roman. Ich glaube, einem so dramatischem Thema wie Deutschland zur Zeit des Zweiten Weltkriegs  tut es gut, aus den Augen eines Kindes, mal aus der Sicht eines Kindes gesehen zu werden.

Fazit: Das beste Buch über die Zeit des Nationalsozialismus, das ich je gelesen habe.

Dienstag, 21. September 2010

[Rezension] Silberlicht von Laura Whitcomb

Da sich niemand etwas wünschen will, vielleicht sind auch alle wunschlos glücklich, habe ich jetzt mal selber auch Buch zum Rezensieren ausgesucht.



Genre: Liebe
Verlag: Pan
ISBN: 978-3426283288
Seiten: 310
Preis: 14,95 €







Zum Buch:
Helen ist tot. Da sie jedoch Angst hat, von der Welt zu verschwinden, klammert sie sich an Fremde Menschen, denen sie als Muse dient. Doch diese können sie nicht sehen, werder können sie wirklich bemerken, das sie existiert, da sie nur noch als eine Art Licht auf der Erde verweilt. Bis ihr eines Tages ein Teenager direkt ins Gesicht schaut und sie anlächelt. Helen erfährt, das er ebenfalls eine Lichtgestalt ist und sich einen menschlichen Körper gesucht hat. Um zusammen bleiben zu können, müssen sie nun einen Körper für Helen finden.

Erster Satz:
 Jemand sah mich ein; ein seltsames Gefühl, wenn man tot ist.
Meine Meinung:
Der eigentliche Grund, warum ich das Buch unbedingt haben wollte, war das wunderschöne Cover. Es sieht toll aus, und was man auf diesem Bild nicht sehen kann, es fühlt sich toll an. Es ist seidig und glänzend.
Aber auch der Buchrückentext hat mich neugierig gemacht. Eine Geschichte, die ich so noch nie gelesen habe. Zwar ist es manchmal etwas merkwürdig, da Helen und James eigentlich Mitte Zwanzig sind, aber schon vor hunderten von Jahren gestorben sind und sich dann einen Teenagerkörper suchen. Dadurch ist man manchmal ein wenig verwirrt, da junger Körper und alter Geist ja irgendwie das Verhalten beeinflussen.
An sich aber eine schöne Liebesgeschichte, die eine wirklich gute und kreative Hintergrundgeschichte hat. James und Helen sind sehr sympathisch, auch wenn es am und zu ein wenig nervt, wenn sie von ihren früheren Bewahrern erzählt, an denen sie sich vorher festgehalten hatte. Auch die Hintergrundgeschichte der beiden "Körper" wird so gut und gefühlvoll beschrieben, das man auch sofort an ihrem Schicksal Anteil nimmt.


Fazit: Ein traumhaft schönes Buch, das man auch gern zweimal ließt..

Montag, 20. September 2010

[31 Tage - 31 Bücher] 19. Welches Buch hat dich am meisten positiv überrascht?

Eine gar nicht so schwierige Aufgabe. Da ist mir sofort ein passendes Buch zu eingefallen, von dem ich eigentlich nicht wirklich etwas bzw. etwas gutes erwartet hatte.

Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams
Zuerst wird Arthur Dent's Haus dem Erdboden gleichgemacht und dann wird sein Heimatplanet, die Erde, auch noch von agressiven Vogonen zerstört, die genau dort eine Umgehungsstraße für ihre Raumschiffe dort bauen wollten.Zum Glück kann sein Freund Ford Prefect sie beide gerade noch rechtzeitig per Anhalter in ein Raumschiff retten. Ständiger, hilfreicher Begleiter für Arthur wird nun der Reiseführer "Per Anhalter in die Galaxis", dessen erste Empfehlung "KEINE PANIK" lautet. Eine Empfehlung, die sich Arthur in der nächsten Zeit immer wieder zu Herzen nehmen muss.

Da ich einer der wenigen Menschen bin, die den Film nicht gesehen haben, bzw. ihn erst nach dem Lesen gesehen haben, wusste ich überhaupt nicht was auf mich zukommt. Ich hatte eine dumme Geschichte mit Aliens und Monstern erwartet, in der es keine wirkliche Handlung gibt. Nun ja..Aliens und Monster gibt es zwar, aber auch eine Handlung, wenn auch eine ziemlich ungewöhnliche. Aber trotzdem sehr unterhaltsam.
Ich fand dieses Buch wirklich lustig, sogar lustiger als manch andere Bücher, die heute in der Humorecke im Buchladen stehen. Ein wirklicher Klassiker, den es sich zu lesen lohnt, wenn man sich einfach darauf einlässt und ab und zu auch mal das hier und jetzt vergisst.

Wunschrezensionen?

Es ist euch sicherlich schon aufgefallen...im Moment geht es hier so ein bisschen schleppend vorran. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich nicht wirklich zum lesen komme, obwohl die Bücherdiebin eigentlich wirklich fesselnd ist. Aber ich habe einfach irgendwie keine Zeit, obwohl ich auch nicht weiß, wo die Zeit sonst hin ist.
Deshalb werde ich jetzt ein paar Bücher rezensieren, die ich schon vor einer Weile gelesen habe, um den Zeitraum des keine -Zeit -haben -zum- Lesen zu überbrücken.

Falls ihr irgendwelche Wunschrezensionen habt, bitte einfach in "Gelesen" reinschauen und was aussuchen und als Kommentar schreiben...

Freitag, 17. September 2010

[31 Tage - 31 Bücher] 18. Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt

Eigentlich achte ich beim Buchkauf schon sehr auf das Cover. Das Problem bei dieser Aufgabe ist also nicht, dass ich keine Auswahl habe, sondern das ich mich entscheiden muss. Deshalb gibt es heute zwei tolle Cover.

Feuer und Stein von Diana Gabaldon
Claire reist durch einen Steinkreis durch die Zeit und begegnet dort Jamie, einem jungen Schotten. Da sie als Frau ohne Mann und mit modernen Gedanken als Freiwild gesehen wird, heiratet sie ihn. Sie verlieben sich, doch dann holt sie die Vergangenheit ein.

Ich liebe dieses Buch und dieses Cover. Ich finde, es sieht aus wie ein tolles Gemälde aus einem Schloss. Da ich die Landschaft in Schottland und die Burgen sowieso toll finde, ist das genau das richtige Cover für dieses Buch.

Die Erbin der Festung von Elisabeth Chadwick
Da ich schonmal während der 30 Tage Aktion dieses Buch vorgestellt habe, für den Inhalt bitte hier klicken.

Zum Cover gibt es nicht viel zu sagen. Tolles Kleid, tolle Haare, total passend zu dieses Buch. Ich finde, es strahlt eine Menge Atmosphäre aus. Eigentlich mag ich Bücher nicht so gern, bei denen die Hauptperson auf dem Cover ist, da dem Leser irgendwie die eigene Möglichkeit genommen wird, sie sich selbst vorzustellen. Aber mit diesem Bild bin ich vollkommen zufrieden, weil es einfach so gut zum Charakter passt.

Dienstag, 14. September 2010

[31 Tage - 31 Bücher] 17. Welches Buch aus deinem letzten Spontankauf landete in deinem Regal?

Das ist ja wirklich passend - erst gestern habe ich spontan ein Buch gekauft. Es war reduziert, das Cover war ganz hübsch und eine spannende historische Handlung war auch noch dabei.

Die Tochter des Fürsten von Julie Harris
Frankreich im 13. Jahrhundert: Adelina ist die Tochter des Lehnsherrn Robert de Polignac. Sie soll später einmal ihren Cousin Christian heiraten, der als Ritter in den Kreuzzügen kämpft. Adelinas bester Freund ist Christians Bruder Geoffrey. Die beiden fühlen sich immer mehr zueinander hingezogen. Doch auch Geoffreys Zukunft ist schon geplant: Er soll ins Kloster. Werden die beiden eine Zukunft haben?

Ein historische Buch - endlich mal wieder. Am liebsten mag ich historische Romane, die die Mittelalter spielen. Der letzten wirklich richtig gut den ich gelesen habe, war von Elisabeth Chadwick, aber das ist auch schon eine weile her. Die ersten paar Seiten habe ich angelesen und bisher gefällt es mir gut. Der Schreibstil ist flüssig und historisch ist bisher noch alles gut durchdacht. Mehr dazu gibt es, wenn ich das Buch gelesen habe.

Sonntag, 12. September 2010

[Neuzugang] Als wir unsterblich waren - Tony Parsons

Ein neues Buch hat den Weg in meinen SuB gefunden...

Als wir unsterblich waren von Tony Parsons
16. August 1977, der Tag, an dem Elvis stirbt. London ist kulturelles Zentrum der Welt, Punk in seiner vollen Blüte. Drei Freunde verbringen zusammen die Nacht ihres Lebens. Am nächsten Morgen ist nichts, wie es war. Terry kommt gerade von einem Kurztrip aus Berlin zurück und wird von Misty am Flughafen erwartet. Sie ist ein Glamour Girl und hat eine Vorliebe für Handschellen mit pinkfarbenem Fell. In Berlin hat sich Terry mit dem Punkrock-Star und Frauenheld Dag Wood angefreundet und kann es kaum erwarten, der abgebeteten Misty sein Idol persönlich vorzustellen ...

Eigentlich ist das nicht die Art von Buch, die ich sonst lese.1977, Elvis, Punk- normalerweise nicht so meins. Da es mir aber eine Freundin geliehen hat, bevor sie es selbst gelesen hat, lässt das ganze natürlich etwas anderes aussehen. Und irgendwie hört es sich ja auch interessant an - eben mal was ganz anderes.

[31 Tage - 31 Bücher] 16. Das 9. Buch in deinem Regal v.r.

Sexeck von William Sutcliffe

Sechs Menschen, drei männlich, drei weiblich, Mitte zwanzig, sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ein Pärchen grübelt über ihre Beziehung nach, eine Frau versucht, ihren One-Night-Stand loszuwerden, der sie für seine große Liebe hält...

Ich mag dieses Buch. Die Dialoge sind gut geschrieben und der Schreibstil flüssig zu lesen. Obwohl es sechs eigenständige Charaktere sind, kommt keiner zu kurz und keiner wird nur oberflächlich abgehandelt. Alle haben eine gut ausgedachte Vorgeschichte und es wird zwischen durch nie langweilig, weil einfach so viel passiert.

Ich denke, ich werde demnächst auch eine Rezension über dieses Buch schreiben, weil es mir wirklich gut gefällt.

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