Dienstag, 11. Dezember 2012

[Rezension] Die unsterbliche Braut von Aimee Carter

Genre: Mythologie, Liebe
Verlag: Mira Verlag
Seiten: 286

Vielen Dank an den Mira-Verlag für dieses Exemplar.
















Zum Buch:
Kate ist endlich unsterblich und darf mit Henry in der Unterwelt leben. Doch dieser verhält sich nach ihrem Sommer in Griechenland so abwesend, wie bei ihrem Kennenlernen. Als er von Kronos, dem Vater der Götter, entführt wird, bleibt nur eine Möglichkeit - Peresphone um Hilfe zu bitten.

Meine Meinung:
Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen, aber an manchen Stellen war ich doch ein wenig enttäuscht, dass es so wenig richtig spannende und actionreiche Momente gab. Wen dies im ersten Teil auch ein wenig gestört hat, wird vom zweiten Teil begeistert sein.
Alles fängt ganz langsam und ruhig an, doch dann überschlagen sich die Ereignisse - Henry wird entführt, die Suche nach Peresphone in der Unterwelt beginnt und es gibt sehr viele überraschende Wendungen.
Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und zeigen in diesem Teil mehr von sich.
Kate ist in diesem Teil schon reifer und erwachsener. Dadurch kann sich sich auch gegenüber ihrer neuen Familie viel besser behaupten und verliert in kritischen Situationen nicht so schnell die Nerven.
Henry ist in diesem Teil wieder sehr verschlossen, doch dieses Mal erfährt man auch mehr über seine Vergangenheit und kann seine Gefühle besser verstehen, auch wenn man sein Verhalten trotzdem nicht wirklich richtig findet.
Man erfährt viel über die Geschichte der griechischen Mythologie und merkt dadurch, dass auch die Bösen der Geschichte wirkliche Gründe für ihr handeln haben, da sie alle ihre tragische Vorgeschichte haben. Dadurch wirken die Charaktere viel realistischer und nicht oberflächlich.
Über die Beziehung zwischen Henry und Kate lässt sich streiten. Mal ist er nett, mal abweisend, mal ist sie total verliebt und dann zweifelt sie wieder. Man könnte es geschmeichelt als Achterbahnfahrt sehen, die so rasant fährt, dass man ab und an den Überblick verliert. Ob so eine Beziehung wirklich realistisch ist? Die Frage habe ich mir oft gestellt, doch ich glaube, ein wenig Verschlossenheit ist als Gott der Unterwelt vollkommen nachvollziehbar und auch Kates Angst, sich für die Ewigkeit zu binden, ist ein wirklich Grund zu zweifeln.
Insgesamt ist dieser Teil eine gelungene Zwischenstation zwischen dem Auftakt und dem großen Finale, in dem man mehr über die Charaktere erfährt und sich besser in die Geschichte einfinden kann.

Fazit: Ein toller zweiter Teil, mit vielen neuen Erkenntnissen über die Vorgeschichte der Charaktere und einer spannenden Handlung.

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