Montag, 29. August 2011

[Rezension] Boot Camp von Morton Rhue

Genre: Gewalt
Verlag: Ravensburger
Seiten: 288
Preis: 6,95 €

















Zum Buch:
Conner ist 15 Jahre, hochintelligent und hat eine Beziehung mit seiner Lehrerin. Als seine Eltern verlangen, die Beziehung zu beenden und er gegen dieses Verbot verstößt, wird er in ein Boot-Camp gebracht, in dem er um erzogen werden soll.

Erster Satz:
Entschuldigen Sie, meine Hände sind taub.

Meine Meinung:
Spannend und zugleich verstörend erzählt Morton Rhue über Conners Erfahrungen in einem amerikanischen Boot-Camp. Eltern bezahlen viel Geld dafür, dass ihre Kinder um erzogen werden, erfahren jedoch nicht, welche Art von Methoden dafür angewendet werden. Es geht um Gewalt, Gehirnwäsche und Folter und am Ende ist man ebenso fertig mit den Nerven wie Conner im Camp.
Unglaublich detailliert und gut recherchiert wird der Alltag im Camp beschrieben und zwischendurch kann man selbst nicht glauben, dass es so etwas gibt.
Conner ist ein sehr sympathischer und vielseitiger Charakter, der versucht, dass Leben im Camp so schnell wie möglich hinter sich zu bringen, aber immer wieder scheitert, da er sich nicht verbiegen lassen will.
Der kurze und präzise Schreibstil unterstreich die beklemmende Atmosphäre, die den gesamten Roman über anhält und macht das Ganze zu einer einzigartigen Erfahrung.

Fazit: Ein Roman, der einen auch nach dem Lesen noch lange nicht loslässt.

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