Donnerstag, 12. August 2010

[Rezension] Die Einsamkeit der Primzahlen - Paolo Giordano




Genre: Freundschaft, Essstörung
Verlag: Karl Blessing Verlag
ISBN: 978-3896673978
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Preis: 19,95 €





Als ich das Buch gesehen habe und den Text auf dem Buchrücken gelesen hatte, dachte ich, das wird das Buch des Jahres. So kann man sich irren.


Zum Buch:
Erzählt wird die Geschichte von Mattia, einem Mathematikgenie, der an dem verschwinden seiner geistig behinderten Zwillingsschwester Schuld ist, und Alice, die durch einer ihr aufgezwungenen Skikurs ein steifes Bein hat. Zwei Kinderschicksale, die sie bis in ins Erwachsenenleben verflogen. Die beiden scheinen bei ihrem Kennenlernen wie geschaffen für einander, doch werden sie es schaffen, trotz ihrer schweren Schicksale glücklich zu werden?

Erster Satz:
Alice Della Rocca hasste die Skischule.

Meine Meinung:
Es beginnt interessant mit den beiden ergreifenden Schicksalen aus der Kinderheit der Hauptcharaktere. Doch ab dann endet die Spannung. Es werden einige konfikthaltige Themen wie Magersucht, Autismus und Homosexualität angeschnitten, die jedoch in der Fülle der Dramen still an einem vorbeiziehen. Beide Charaktere hinterließen bei mir eine bedrückte Stimmung. Es gibt kaum Stellen dieses Romans, die man mit Freude ließt, da über diesem Buch eine Art graue Wolke hängt. Man hoffte immer wieder, dass sie beiden zusammenfinden und die Stimmung vielleicht noch umschlägt, aber trotz allen positiven und negativen Ereignissen bleibt die Atmosphäre düster im Sinne von deprimierend.
Die vielen Lobeshymnen auf diesen einmaligen Roman kann ich weder unterstützten noch nachvollziehen. Selbst der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen, da er unfertig und holzern erscheint.

Fazit: Sehr deprimierendes Buch - alle schlimmen Schicksalen die mir einfallen inclusive.

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