Montag, 23. August 2010

[Rezension] Cave Canem - Akif Pirincci




Genre: Krimi, Katzen
Verlag: Goldmann
ISBN: 344244991
Seiten: 285
Preis: 8,00 €






Mein Vater hat mir dieses Buch vor einer ganzen Weile geschenkt und da aufgrund von Zeitmangel nicht in die Bibliothek konnte, habe ich eben diesen Roman aus meinem SuB mit auf die Reise genommen.

Zum Buch:
Kater Francis ist hoch angesehen in seinem Revier, da er als Detektivkater gilt. Doch nun ist er schon älter und genießt das ruhige Leben. Seine Hilfe wird jedoch gebraucht, als es zu mehreren Morden an Hunden und Katzen in seinem Revier kommt. Niemand kann die Bissspuren identifizieren und nun soll Kater Francis zusammen mit seinem ungeliebten Hundepartner, den oder die Mörder finden.

Meine Meinung:
Da ich bisher nur wenige Romane gelesen habe, die aus Tiersicht geschrieben sind, hatte ich eine niedliche Schilderung eines Krimis erwartet , etwa wie bei Glennkill.
Jedoch musst ich feststellen, dass der Kater Francis sehr menschliche Gedanken hat und auch die Themen, die während der Handlung aufkommen, alles andere als niedlich sind. Es geht um kaltblütige Morde, Soldaten, die traumatisiert aus dem Krieg heimkehren und Männer, die ihre schwangeren Frauen verlassen.
An sich überhaupt nichts das, was man bei so einer Art von Roman erwartet, vorallem nicht bei diesem Cover wie ich finde. Zwar wirkt das Motiv des Täters und die Art und Weise, wie er schliesslich enttarnt wird , irgendwie an den Haaren herbeigezogen, doch darüber hilft die Sympathie, die ich für Francis entwickelt habe, zum großen Teil hinweg.
An sich jedoch spannend und wirklich unterhaltsam, obwohl man die Charaktere auch gut durch Menschen ersetzen könnte, ignoriert man nicht die Fellpflege.



Fazit: Ich habe selten so einen tiefsinnig denkenden Kater erlebt, der auch noch Mordfälle löst.

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