Donnerstag, 5. August 2010

[Rezension] Die Prinzessinen von New York - Anna Godbersen


Genre: Historisch, Gesellschaft, Liebe
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548267791
Broschiert: 352 Seiten
Preis: 7.95€







 Ich liebe Mängelexemplare. Ein Stempel auf der Unterseite hat mich noch nie vom Kauf abgehalten, sondern eher noch aus Mitleid dazu animiert, dass Buch zu kaufen. So auch bei diesem Glücksgriff für 2,99 € bei Netto.

Zum Buch:
Elizabeth Holland ist reich und schön und gehört zur Highsociety New YorksYorks 1898. Doch dann eröffnet Mrs Holland ihrer ältesten Tochter, dass die Familie hoch verschuldet ist und sie die Pflicht hat reich zu heiraten. Doch ihr Herz ist schon längst vergeben.
Henry Schoonmaker soll heiraten. Doch nicht irgend wen sondern eine tugendhafte Dame aus gutem Hause und dies trifft garantiert nicht auf seine Langzeitgeliebte Penelope zu.
Diana Holland ist gelangweilt von den oberflächlichen Gesprächen der Gesellschaft und ist genervt von den Annoncen der Junggesellen. Doch als sie endlich jemanden findet, der ihr gefällt, ist dieser schon verlobt - mit ihrer Schwester.

Erster Satz:

Elizabeth Adora Holland war zu Lebzeiten sowohl für ihren Liebreiz als auch für ihre moralische Unfehlbarkeit bekannt und würde daher zweifellos nach ihrem Tod einen besonderen Platz mit hervorragender Aussicht im Himmel erhalten.

Meine Meinung:
Das Buch ist wunderbar verkitscht und trotzdem abwechslungsreich, da immer wieder tragische Wendungen die Handlung umwälzen und die Personen aus der Bahn werfen. Obwohl die eigentliche Hauptperson Elizabeth, Liz, ist, ist meine wahre Helden jedoch ihre Schwester Diana. Obwohl sie jünger ist, erscheint sie doch viel erwachsener und reifer als ihre Schwester. Viele wunderbar spannende Intrigen erschüttern das Leben der drei Frauen und es macht Spaß, sie dabei zu begleiten. Das hilft auch darüber hinweg, dass nicht alles, insbesondere die Dialoge, nicht wirklich zu der Handlungszeit passen. Schlimm hingegen ist, wie fast immer, der Klappentext.“ Die Paris Hilton der Jahrhundertwende” steht dort geschrieben. Zum Glück hat das Buch wenig mit dieser Beschreibung zu tun.

Fazit:
Toller Roman für entspannte freie Nachmittage. Wie ein alter Schundroman nur mit mehr Roman als Schund.


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