Dienstag, 12. Oktober 2010

[Rezension] Ich hab dich im Gefühl von Cecelia Ahern

Genre: Liebe
Verlag: Fischerverlag
ISBN:9783810501448
Seiten: 412
Preis: 19,95 €









Zum Buch:
Joyce überlebt nur knapp einen Unfall. Bei ihrem Erwachen stellt sie fest, dass sie plötzlich fremde Sprachen spricht und sich unglaublich gut mit Kunst auskennt. Als sie dann auch noch einen Mann kennen lernt, mit dem sie sich merkwürdigerweise eng verbunden fühlt, beginnt sie, der Sache auf den Grund zu gehen. Auch Justin fühlt sich verbunden mit der Fremden und er hegt einen unglaublichen Verdacht.

Erster Satz:
Schließ die Augen und schau in den Dunkelheit.

Meine Meinung:
Cecelia Ahern – eigentlich so gut wie immer eine Garantie für einen gelungenen Roman. So auch diesmal, wenn man über die Vorhersehbarkeit hinwegsieht, die ein Liebesroman nun einmal braucht.
Die Idee von der Blutprobe, die zwei Menschen mit einander verbindet, finde ich sehr gelungen und ungewöhnlich. Obwohl man wohl hier und da ein paar Ungereimtheiten bemängeln könnte. Das sie seine Erinnerungen kennt, finde ich ja noch logisch. Aber das sie seine aktuellen Gedanken ab und zu auch teilt, ist schon irgendwie komisch. Müsste er dann ihre nicht auch bemerken? Und wieso denkst sie nur manchmal wie er und so weiter.
Die Handlung ist, wie ich finde, gut aufgebaut. Zuerst werden beide Charaktere und ihre Hintergrundgeschichte beschrieben, bis sie schließlich aufeinander treffen und der ganze Spaß beginnt. Wiedereinmal finde ich die Vorgeschichten der Charaktere wirklich authentisch, wie fast immer bei dieser Autorin. Zwar ist alles immer ein bisschen Klischeehaft, aber ich denke mir, das man das bei einem Liebesroman eben schon vorher weiß und man sich darauf einstellen kann.
Der Schreibstil ist wiedereinmal sehr gelungen. Erinnerungen werden geschickt mit aktuellen Dingen verknüpft und man hat nie das Gefühl, aus dem Lesefluss zu kommen.
Ein bisschen stört mich das Cover. Alle bisher veröffentlichen Bücher sind blau und haben alle rein gar nichts mit der Handlung zu tun. Ist der Verlag unkreativ oder wollen sich eine Linie bebehalten? Ich weiß es nicht, doch ein wenig Abwechslung wäre bestimmt ganz schön. Natürlich muss man zugeben, das es den Wiedererkennungswert enorm steigert, da jeder weiß blau = Cecelia Ahern. Aber für mich könnte es ruhig etwas mehr Farbe im Regal geben als nur blau.

Fazit: Ein schöner Cecelia Ahern Roman für zwischendurch – Happy Ende wie immer garantiert.

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