Samstag, 20. Oktober 2012

[Rezension] Die Sehnsuchtvolle von Eve Edwards

Genre: Historisch, Liebe
Verlag: Oetinger
Seiten: 382


















Zum Buch:
Eleonor, die Tochter eines Alchemisten kann nicht glauben, wenn sie dort am Hof antrifft - den Earl, der sie damals von seinem Gut verbannt hat, da ihr Vater zu viel Geld für seine Forschungen verschwendet hatte. Er soll am Hof eine reiche Frau finden, um seine Familie wieder zu Reichtum zu bringen. Doch als sich beide näher kommen, scheint sein Plan in wanken zu kommen.

Meine Meinung:
Die Sehnsuchtsvolle ist ein schöner und leichter, historischer Roman, mit einer schönen Liebesgeschichte und vielen Irrungen und Wirrungen.
Die Hauptperson Eleonar ist zwar eine Adlige, aber durch ihren Vater so verarmt, dass sie auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Ihr Vater verfolgt seine Idee, Gold herzustellen so konsequent, dass Elli dabei sehr zurück stecken muss. Am Anfang gibt es einen kurzen Rückblick in ihre Kindheit, der aber eine wichtige Rolle spielt, da er die erste (unerfreuliche) Begegnung zwischen ihr und Will, der zweiten Hauptsperson, zeigt. Er ließ sie und ihren Vater von seinem Gut verbannen, da er seinen Vater um viel Geld gebracht hatte.
Jahre später treffen sie sich am Hof der Königin wieder und er ist fasziniert von dem hübschen Mädchen, ahnt aber nicht, wer sie ist. Da er allerdings eine reiche Frau heiraten soll, versucht er seine Gefühle zu verstecken.
In diesem Roman gibt es reichlich Konfliktpotenzial. Sowohl liebestechnisch, also auch politisch und religiös gibt es viele Ereignisse, die eine Menge Spannung bringen. Man erfährt, wie es damals gewesen ist, verarmt zu sein und was man für Möglichkeiten hatte, an Geld zu kommen. Ich finde dass das Historische in diesem Roman sehr gut zur Geltung kommt und man gleichzeitig ein wenig über die britische Geschichte erfährt.
Obwohl der Roman sehr einfach geschrieben ist und die Geschichte an sich eher vorhersehbar ist, macht es trotzdem Spaß, Elli und Will auf ihrem Weg zu begleiten.
Elli und Will sind beide nette Charaktere, die man im Laufe der Geschichte richtig zu mögen beginnt. Natürlich ist alles aus der Sicht der 16. Jahrhunderts etwas unrealistisch, doch er will schon realistisch, wenn es dann keine Liebesgeschichte geben würde.
Was mich an diesem Roman stört, ist der Titel. Ich finde ihn ziemlich abgedroschen und er sagt auch nicht wirklich etwas über die Geschichte aus. Dafür ist aber das Cover schön und sehr passend, obwohl die Haarfarbe leider nicht stimmt.

Fazit: Ein süßer, historischer Roman, mit einer vorhersehbaren, aber wunderbaren Liebegeschichte.

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