Dienstag, 13. Mai 2014

[Rezension] Julia für immer von Stacey Jay

Genre: Liebe, Schicksal
Verlag: Egmont INK
 Seiten:  352


















Zum Buch:
Romeo und Julia - das Liebespaar schlechthin. Aber was ist, wenn sie gar nicht aus Liebe zueinander gestorben sind, sondern Romeo seine Julia für seine eigene Unsterblichkeit getötet hat? 700 Jahre später versucht er, alle Liebenden von einander fern zu halten, doch Julia kämpft als Liebesbotin dagegen an - wird es für sei auch ein Happy End geben?

Meine Meinung:
Die Handlung hat mich sofort sehr angesprochen. Die Idee, dass Romeo und Julia nicht gestorben sind, weil sie ohne einander nicht leben können, sondern weil sie ewig leben wolle, wirft ein ganz neues Licht auf die Geschichte.
Der Einstieg ist sehr spannend, da man sofort bei Julias Erwachen in einem neuen Körper dabei ist und sie auch gleich versucht, sich in Ariels Leben zurecht zu finden. Doch sie merkt schnell, dass der Auftrag anders ist als sonst, da ihr Romeo von Beginn an schon sehr nah ist und auch ihr Kontakt zur Amme nicht hergestellt werden kann. So ist sie auf sich allein gestellt und muss zum ersten Mal allein Entscheidungen treffen.
Ariel bzw. Julia ist ein sehr sympathischer Charakter, der es nicht immer leicht hat im Leben, nicht zuletzt weil sie es sich immer selbst schwer macht. Da sie eine Narbe hat fühlt sie sich als hässliches Entlein, was sie eigentlich gar nicht ist - der ewige Konflikt in vielen Romanen. Romeo hat mir sehr gut gefallen. Er hatte viel Tiefgang und ich war immer sehr gespannt, seinen Blick auf die Geschichte zu erfahren.
Die anderen Charaktere bleiben aber sehr blass, so dass man sich am Ende kaum noch an sie erinnern kann. Insgesamt ist das Buch sehr fesselnd, hat aber viele Stellen, an denen die Handlung ins klischeehafte abschweift, zum Beispiel wenn sich Julia zum hundertsten Mal fragt, ob sie Romeo vertrauen kann. Man Ende denkt man einfach nur noch "Tu es einfach." weil das ständige Nachdenken die Geschichte wirklich unnötig in die Länge zieht.

Fazit: Schöne Geschichte, die leider nicht ohne große Schwächen daher kommt.

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