Dienstag, 16. Juli 2013

[Rezension] Herzblut - Gegen alle Regel von Melissa Darnell

Genre: Liebe, Fantasy
Verlag: Mira Verlag
Seiten: 396

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Vielen Dank an die Seite Blogg dein Buch für dieses Rezensionsexemplar.













Zum Buch: Eine verbotene Liebe, Blutsgeheimnisse und eine Heldin zwischen zwei Welten. Als Savannah in der vierten Klasse plötzlich keinen Kontakt mehr zu einigen ihrer Freunde haben darf, versteht sie die Welt nicht mehr. Doch als sich ihr Körper zu verändern beginnt, erfährt sie, welches Erbe sie wirklich in sich trägt und warum sie nicht mit ihrem früheren Freund zusammen sein darf - ohne ihn in Gefahr zu bringen.

Meine Meinung:
Wenn man den Buchrückentext liest, rechnet man mit einer völlig anderen Geschichte. Da auf der Rückseite weder das Wort "Magier" noch "Vampir" finden kann, war ich doch noch den ersten paar Seiten sehr erstaunt, in welche Richtung sich dieser Roman bewegt. Die Hauptperson Sav ist sehr jung, wird in der Schule von den angesagten Leuten als Freak angesehen und trauert noch immer ihren verlorengegangenen Freundschaften hinterher. Tristan, aus dessen Sicht die Geschichte abwechselnd beschrieben wird, gehört zum Clann, gilt als Aufreißer und Held der Schule.
An sich bietet die Handlung auf den ersten Blick also nicht viel Neues. Doch dann wird Sav krank und man erfährt das große Geheimnis der Clann-Familien. Sie sind Magier und Sav ist eine Mischung aus Vampir und und Magier. Um keinen erneuten Krieg auszulösen, soll sie sich fern halten von allen Mitgliedern des Clanns, was jedoch nicht ganz einfach ist, da Tristan an Sav sich wie magisch von einander angezogen fühlen...
Die Idee von Vampiren und Magiern ist mal etwas ganz Anderes und habe ich bisher noch nie so gelesen. Zwar habe ich mir an einigen Stellen ein paar mehr handfeste Informationen gewünscht, wie zum Beispiel wer der Rat ist, was genau sie können etc. Das alles wird kurz angeschnitten und reicht, um die Geschichte zu verstehen, wirft aber auch einige Fragen auf.
Was mich gestört hat, war die zwanghafte Ausdehnung des Mittelteils. Es ist eigentlich schon alles gesagt, man wartet nur noch auf den großen Knall, aber der wird so weit hinausgezögert, dass man Sav gefühlte 100 Mal in die Schule begleiten muss, bevor wieder etwas passiert. Dadurch hat man allerdings auch Gelegenheit, Sav und Tristan besser kennen zu lernen, was mir aber auch auf der weniger Seiten gereicht hätte.
Es gibt viele Momente, in den man genervt ist über die sehr offensichtlichen Konflikte, die dort aufgebaut werden, wie zum Beispiel Savs ständiges Zweifeln an Tristans Gefühlen, aufgrund ihres "magischen Blickes". Da man auch immer seine Sicht der Dinge erfährt, führt das zu einigen Situationen, in denen man die Hauptpersonen mal richtig durchschütteln und in die richtige Richtung stoßen möchte.
Insgesamt hat mich die Handlung sehr fasziniert und ich bin gespannt auf den zweiten Teil, obwohl ich mir dort mehr Spannung im Mittelteil wünsche.

Fazit: Magie, Vampire, Liebe - eine wirklich mitreißende Mischung mit leichten Schwächen.

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