Sonntag, 8. Dezember 2013

[Rezension] Schiff der tausend Träume von Leah Fleming

Genre: Liebe, Freundschaft, Schicksal, Historisch
Verlag: Fischer
 Seiten:  640

















Zum Buch:
May und Celeste lernen sich unter schrecklichen Umständen kennen - beide Überleben den Untergang der Titanic. Mays Mann stirbt in den Fluten, doch ihr Baby kann gerettet werden. Doch was niemand außer May weiß - es ist nicht ihre Tochter, die sie nun im Arm hält. Dieses Geheimnis soll ihr ganzes Leben verändern.

Meine Meinung:
Die Idee, die Geschichte von zwei Überlebenden der Titanic zu erzählen, ist wirklich vielversprechen. Die kurze Vorgeschichte der beiden und die Beschreibung der Unterganges sind wirklich spannend geschrieben, wodurch man sich gleich gut in die Geschichte einfindet. Es wird abwechselnd aus der Sicht von May und Celest beschrieben, die beide so unterschiedlich sind, dass es nie langweilig wird.
Leider lässt die Spannung mit der Zeit nach und es wird lang und breit über das Leben der beiden berichtet. Das Ganze ein wenig gekürzt, hätte für meinen Geschmack auch gereicht. So muss man leider einige Male Mays Zerrissenheit über die Herkunft ihrer "Tochter" ertragen und ihre Unentschlossenheit, ob sie die Wahrheit verraten soll oder nicht. Das wir mit der Zeit leider etwas anstrengend.
Es treten mit der Zeit immer neue Personen in das Leben der beiden, die Vielfalt in die Geschichte bringen. So werden auch Themen wie der Zweite Weltkrieg und später das Frauenwahlrecht wichtig.
Insgesamt ist dieser Roman ein typischer Generationenroman, der an manchen Stellen leider ein wenig langatmig wirkt, aber trotzdem lesenswert ist.
 
Fazit: Interessante Idee, spannende Umsetzung - aber mit der Zeit etwas langatmig.

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