Dienstag, 8. März 2011

[ Rezension] Damian von Rainer Wekwerth


Genre: Fantasy, Liebe
Verlag: Arena
Seiten: 418
Preis: 16,95 €















Zum Buch: 
Lara verbringt ein paar Tage in Berlin bei ihren Großeltern, um über die Trennung von ihrem Freund hinweg zu kommen. Als die Damian kennen lernt, ist sie sofort von ihm begeistert. Sie ahnt jedoch nicht, dass er eigentlich ein gefallener Engel ist und er einen Auftrag zu erledigen hat, der ihre Lebe und auch ihr Leben bedroht. 

Erster Satz: 
Er war nicht mehr als ein Schatten in der Dunkelheit. 

Meine Meinung: 
Die Handlung beginnt wirklich spannend. Lara wird in einem Park überfallen und von einem Fremden, Damian, gerettet. Es wird Damians Rolle in der Welt Satans erklärt und man freut sich wirklich auf das Weiterlesen. Doch plötzlich ist es vorbei mit der Spannung. Lara, die zuvor schon nicht wirklich vielseitig beschrieben wurde, verfällt nun in das Schwärmen für Damian und das ziellose Herumlaufen durch Berlin. Dabei wird sie natürlich immer von Engeln und Dämonen verfolgt, die sie auf ihrer Seite wissen wollen. Damian, der eigentlich böse sein soll, mutiert zu einem liebeskranken Jungen, der Lara unbedingt schützen will. Das dunkle Geheimnis, das man von Beginn an irgendwie schon erahnt hat, lasst noch einmal Spannung aufkommen, die jedoch schnell wieder verfliegt. Lass die Handlung klischeehaft sein, wie sie will. Wenn sie gut geschrieben wäre, wäre es mir war etwas zu kindlich gewesen, aber doch lesenswert, da die Idee interessant ist. Doch leider lässt die Art und Weise des Autors bei mir Enttäuschung aufkommen. Man merkt, dass ein erwachsener Mann versucht, die Gefühle eines jungen Mädchens zu beschreiben und das macht er nicht wirklich gut. Hübsche Frauen, die in diesem Buch ständig auftauchen, werden mit einer solchen Intensität beschrieben, die an vielen anderen Stellen leider fehlt. Dadurch wirkt Lara jünger, als eigentlich erdacht und irgendwie hilflos und auch ziemlich naiv. Damian, der zu Beginn als ein vielversprechender Charakter erscheint, flacht immer mehr ab, bis er nur noch der Diener seiner Liebe zu Lara zu sein scheint. Auch die Dialoge sind häufig so unnartürlich, das man denkt, in einer schlechten Soap zu sein. Die gute Idee und der wirklich interessante Anfang siecht mit dem voranschreiten des Romans immer mehr ab, bis man es schließlich nur noch weiter liest, um noch schnell das Ende zu erfahren. 

Fazit: Eine gute und spannende Idee, die leider immer mehr an Spannung und Unterhaltungswert verliert, je weiter man liest.

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