Donnerstag, 16. Mai 2013

[Rezension] Im Land der Kaffeeblüten von Laura Antoni

Genre: Historisch; Freundschaft
Verlag: Thienemannverlag
Seiten: 400

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Zum Buch:
Vier Frauen, die ein Schicksal verbindet. Als Isabel und Julia ein Referat in ihrer neuen Schule halten sollen, bemerken sie, dass ihre beiden Familien eine gemeinsame Vergangenheit in Guatemala haben und sie stoßen auf eine längst vergessene Liebesgeschichte.

Meine Meinung:
Ich lese sehr gern Romane über Auswanderer und da ich noch nie ein etwas über Guatemala gelesen habe, war ich sehr gespannt. Wer jedoch eine richtige Familiensaga, wie eigentlich angekündigt, erwartet, wird ein wenig enttäuscht werden.
Der Roman spielt im Jahr 1902 und in der heutigen Zeit und erzählt abwechselnd das Schicksal von vier jungen Frauen. Isabel und Julia in der heutigen Zeit sollen gemeinsam ein Referat über Guatemala halten, da Isabel von dort stammt und Julias Familie dort Kaffeeplantagen besitzt. Während der Recherche stoßen sie auf die Geschichte ihrer Großmütter und stellen erstaunt fest, dass sie befreundet waren.
Magarate und Elise nutzen das gleiche Schiff, um nach Guatemala einzureisen und freunden sich dort an. Elise soll mit ihren Eltern die Schätze der Mayas erkunden, während Magarate auf die Plantage ihrer Familie zurück kehrt. Doch für beide hält ihr neues Leben unerwartete Ereignisse bereit.
Die Geschichte ist wirklich spannend und sehr vielseitig, aber leider hat mir an manchen Stellen einfach ein wenig die Tiefe der Charaktere gefehlt. Vorallem Isabel und Julia sind sehr einfach gestrickt und halten keine wirklichen Überraschungen bereit. Ihr tun ist sehr vorhersehrbar und war mir ab und an einfach zu sehr auf ein Jugendbuch ausgelegt.
Die Geschichte von Elise hat mir dagegen schon besser gefallen, auch wenn ich einige Entwicklungen von ihr nicht wirklich nachvollziehen konnte. Alles in diesem Roman kommt sehr plötzlich und es gibt kaum Antworten auf die Frage "Warum?", was mich doch enttäuscht hat, da man einfach mehr daraus hätte machen können.
Da die Geschichte und die Idee, wie die beiden Zeiten verknüpft werden, wirklich gut ist, handelt es sich trotzdem um einen guten Roman, der besser geworden wäre, wenn die Charaktere authentischer gewesen wären. Da dieser Roman aber ab 13 Jahren empfohlen ist und somit eher ein Jugendroman ist, kann man ihn natürlich nicht mit anderen bekannten Familiensagen für Erwachsene vergleichen.
Wenn man das beachtet, kann man mit diesem Buch ein paar wirklich interessante Stunden verbringen.

Fazit: Spannender Roman, der aber einige Schwächen nicht verstecken kann.



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