Dienstag, 13. November 2012

[Rezension] Die zweite Herzogin von Elisabeth Loupas

Genre: Historisch, Liebe
Verlag: Rowohlt
Seiten: 448

















Zum Buch:
Als Barbara von Österreich den Herzog von Ferrera heiratet, erfährt sie, dass er seine vorige junge Frau ermordet haben soll. Ihr lassen diese Gerüchte keine Ruhe und beginnt, Nachforschungen anzustellen, sehr zum Ärger ihres Mannes - hat er sie also wirklich ermordet?

Meine Meinung:
Dieser Roman ist ein wunderbarer historischer Krimi, mit einer sehr kleinen Liebesgeschichte, der sehr fesselnd ist. Barbara ist eine sehr selbstbewusste Frau, aber nicht so extrem, dass sie für ihre Zeit untypisch wirken würde. Sie hat zwar ihren Standpunkt, weiß aber auch, wo als Frau im Mittelalter ihre Grenzen sind.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Barbaras Sicht und der, der toten Ehefrau Lucrezia, erzählt. Das macht die Geschichte besonders interessant, da Lucrezia ab und an einige Andeutungen macht, die ein ganz anderes Licht auf die Ereignisse werfen, als man auch Barbaras Sicht sonst meinen könnte.
Die Charaktere sind alle sehr authentisch. Es ist nicht so, dass man irgendwen wirklich lieb gewinnt, sondern sie sind einfach so passend, dass man gar nicht darauf kommt, sie nicht zu mögen.
Die Handlung hat viele unvorhergesehene Wendungen, die immer wieder neu Spannung aufbauen und man fiebert wirklich mit bei der Suche nach dem wahren Mörder.

Sonstiges:
Was mich stört, ist der Buchrückentext. Ich finden, bei einem historischen Roman muss man bei den Fakten eben genau sein, und die Lucrezia Borgia, der in dem Text erwähnt wird, ist die Großmutter der eigentlichen  Lucrezia, die in diesem Roman gemeint ist.

Fazit: Ein spannender, historischer Krimi mit wirklich realistischen Charakteren.

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