Samstag, 26. April 2014

[Rezension] Als Gott ein Kaninchen war von Sarah Winman

Genre: Familie, Freundschaft, Schicksal  
Verlag: blanvalet
Seiten:  384


















Zum Buch:
Als Gott ein Kaninchen war, war Elly Portman noch ein Kind. Behütet von ihrem großen Bruder Joe, befreundet mit einem seltsamen Mädchen namens Jenny.Zwanzig Jahre später sind Elly und Joe erwachsen und sich näher denn je. Bis das Schicksal Elly zu einer langen Reise zwingt, denn ihr geliebter großer Bruder braucht ihre Hilfe. Nun ist es an ihr, Joe zurück ins Leben zu holen und endlich ihr eigenes Glück zu finden.

Meine Meinung:
Dieser Roman ist wirklich sehr spezielle. Eine kunterbunte Erzählung einer glücklichen Kindheit wit mit erschreckenden Ereignissen schnell in die Realität gebracht, ein Kaninchen, dass mit der Hauptperson Elly sprechen kann, wird Gott genannt und alles wird mit einer Art und Weise erzählt, die sehr emotional, aber gleichzeit auch sehr neutral und gleichgültig wirkt. Daher war mir beim Lesen selbst nicht wirklich klar, was es ist, dass mich begeistert in dieser Geschichte festgehalten hat und auch jetzt noch lässt es sich schwer in Worte fassen.
Der erste Teil beschäftigt sich mit Ellys Kindheit. Ihr Bruder Joe und ihre Freundin Jenny Penny sind ihre engsten Vertrauten. Der Zweite Teil beschäftigt sich mit der erwachsenen Elly, die inzwischen siebenundzwanzig ist. Die Themen in diesem Roman sind weit gestreut. Von häuslicher Gewalt, über Glück im Spiel bis hin zu Homosexualität. Obwohl dies alles ziemlich unterschiedlich klingt, macht dieser Roman doch eines deutlich - alles hat irgendetwas mit Schicksal zu tun. So begleitet man Elly in diesem Buch durch ihr Leben und entdeckt immer wieder, wie schlimme Ereignisse in der Kindheit, den Menschen beeinflussen können und wie weit der Weg, um ein schönes Leben führen zu können, wirklich ist.

Fazit: Ein gelungenes Buch, dass viel mehr bietet, als der Titel an sich vermuten lässt.

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