Mittwoch, 25. Juli 2012

[Rezension] Meeresflüstern von Patricia Schröder

Genre: Liebe, Fantasy
Verlag: Coppenrath
Seiten:416


















Zum Buch:
Nach dem Tod ihres Vaters zieht Elodie zu ihrer Tante ans Meer, um der Trauer zu entfliehen. Als dort ein Mädchen tot aufgefunden wird und eine geheimnisvolle Gruppe Jungs auftaucht, häufen sich die Ereignisse.

Meine Meinung:
Die Geschichte gefällt mir zu Beginn ganz gut. Elodie und die Trauer um ihren Vater sind sehr verständlich und man kann sich auf den ersten Seiten gut in sie hinein fühlen.
Doch je mehr die Handlung voran schreitet, desto vorhersehbarer wird sie. Schon als das Mädchen stirbt ist es fast klar,wer der Grund dafür ist und man wartet eigentlich nur noch auf den schönen, unschuldigen Prinzen, in den sich Elodie dann verlieben kann. Als dieser dann aber durch einen noch oberflächlicheren und schöneren Charakter ersetzt wird, ist man schon fast am verzweifeln.
Insgesamt waren es zum großen Teil die unrealistischen Personen, die mich sehr gestört haben. Mit anderen Charakteren wäre die gleiche Handlung wahrscheinlich fiel authentischer und interessanter gewesen. Doch Elodie ist sehr naiv und denkt grade Mal bis zu nächsten Ecke, während ihre Freundin sehr übertrieben fürsorglich ist, von den männlichen Charakteren ganz zu schweigen.
Es mag vielleicht eine schöne Liebesgeschichte für jemanden sein, der noch nicht so viele Bücher gelesen hat, doch im Vergleich mit den vielen unglaublich guten Romanen in diesem Genre war dieses Buch für mich leider eher enttäuschend.

Gestaltung:
Wunderschön und unglaublich passend ist das Cover. Die Farben sind toll zum Thema gewählt und auch das Gesicht hat einfach etwas magisches. Schade, dass sich das nicht auf das Innere des Buches auswirkt.

Fazit:
Tolle Schale, mit miesem Kern. Sehr oberflächliche Charaktere und eine, schon stark abgenutzte und schlecht umgesetzte Idee.

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