Sonntag, 14. April 2013

[Rezension] Revolution von Jennifer Donelly

Genre: Fantasy, Historisch
Verlag: Bloomsbury
Sprache: englisch
deutscher Titel: Das Blut der Lilie
Seiten: 464












Zum Buch: Die beiden Mädchen Andi und Alex sind durch mehr als 100 Jahre getrennt, doch ihre Schicksale sind sich so unglaublich ähnlich, dass Andi das Tagebuch des Mädchens aus der französischen Revolution keine Ruhe mehr lässt.

Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass es mich selbst ein wenig wundert, dass mir dieser Roman so gut gefallen hat.
Die Geschichte ist sehr spannend und vielseitig, dass es kaum möglich ist, zu erahnen, was noch geschehen wird. Dabei hat man aber immer dieses entspannte Gefühl des nicht gehetzt werdens, so dass man sehr ruhig und gelassen die Handlung  miterlebt. Die Idee, zwei Mädchen durch ein Tagebuch einander näher zu bringen und der einen so hilft, über ihre eigene Trauer hinweg zu kommen ist wirklich gut, genauso wie die Umsetzung.
Was mir aber nicht so gut gefällt ist Andi als Hauptcharakter. Sie ist seid dem Tod ihres Bruders nur noch durch Musik zu erreichen und sie spielt auch selbst Gitarre. Deshalb wird es in diesem Roman nicht ausgelassen, lang und breit über Musiker aller Art und ihre Methode zu spielen zu erzählen. Mich hat das mit der Zeit gelangweilt, da ich selbst überhaupt keinen Sinn für so was habe.
Zum Glück findet Andi aber schnell Freunde in der Musikbranche und dann geht es auch mehr um andere Themen als nur um Musik.
Insgesamt ist es ein wirklich toller Roman, in dem eine sehr außergewöhnliche Idee sehr gut umgesetzt wurde. Es geht um Freundschaft, Trauer und Schuld und auch ein wenig Liebe bringt Abwechslung in die Geschichte.

Fazit: Ein toller Roman, der vieles bietet, was es für eine Geschichte braucht, die im Kopf bleibt.

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