Dienstag, 17. Mai 2011

[ Rezension] Der Löwe und die Königin von Susanne Stein

Genre: Historisch
Verlag: Knaur
Seiten: 460
Preis: 8,95 €
















Zum Buch:
Berenguela, die Prinzessin von Navarra, liebt die Heilkunde und möchte gern ein Hospital eröffnen. Als sie jedoch einem fremden Ritter begegnet, der sich als König Richard I. von England herausstellt, muss sie ihn heiraten und ihn aus seinem Kreuzzug ins Heilige Land begleiten.

Erster Satz:
Ein spärlicher Sonnenstrahl traf auf das trübe Wasser des Flusses und schickte ein wenig Licht zu en schmutzigen Schneeflecken am Ufer.

Meine Meinung:
Die Geschichte von Berengula und ihrem Wunsch ein Hospital zu gründen fand ich sehr spannend und man konnte sich gut in sie hinein versetzten. Auch das Kennenlernen mit Richard und die Fahrt nach Jerusalem war wirklich interessant zu lesen. Doch leider sind die beiden nicht die einzigsten Personen. Parallel wird noch von einem Serienmörder erzählt, bei dem am erst zum Ende des Buches hin erfährt, wer er ist. Seine Mordlust und die ganzen Taten an sich fand ich im Vergleich zu eigentlich Handlung ziemlich unpassend. Am besten hat mir Richards Bruder John gefallen, der während Richards Abwesenheit versucht, das Land zu übernehmen (Man erinnere sich an Robin Hood und den bösen König John). Leider wird der für meinen Geschmack viel zu wenig erwähnt und zu viele Seiten an langweilige Unterhaltungen von zwei Kreuzrittern verschwendet, die man auch gut hätte weglassen können. Die Treffen von Richard und Berengula sind sehr selten und kurz, daher konnte bei mir auch kein richtiges Gefühl von Liebe aufkommen.
Da die Geschichte auf wahren Personen beruht, aber so gut wie nichts über Berengula bekannt ist, hätte ich mir da ein wenig mehr Fantasie der Autorin gewünscht. Als Ehefrau redet sich entweder nur über die Liebe oder den Hass zu ihrem Mann, was mit der Zeit ein wenig eintönig wird. Es wäre besser gewesen, ein wenig mehr über ihr Leben vor der Heirat zu erfahren, als über den langweiligen Trott währenddessen.
Trotzdem ist das Buch an sich gut und flüssig zu lesen und da die wichtigen Ereignisse so schnell aufeinander folgen, auch nur zeitweise langweilig.

Fazit: Eine kurzweilige Überbrückung von langweiligen Nachmittagen, aber ohne bleibenden Eindruck.

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