Donnerstag, 2. Juni 2011

[Rezension] Das Haus in den Wolken von Judith Lennox

Genre: Familie, Schicksal
Verlag: Piper
Seiten: 585
Preis: 19,95 €
















Zum Buch:
Als der Unternehmer Richard die kühle Isabel kennenlernt, ist es sofort um ihn geschehen. Doch erst als er verspricht, das ihre Vergangenheit keine Bedeutung für ihre Ehe haben würde, stimmt sie einer Ehe zu. Viele Jahre später wird sie aber doch von ihrer Vergangenheit eingeholt.


Erster Satz:
Als Richard Finborough im Herbst 1909 auf der Fahrt durch Devon war, ließ ihn unversehens sein Automobil im Stich.

Meine Meinung:
Es ist immer wieder erstaunlich, wie Judith Lennox es schafft, aus einem Roman mit anfangs nur einer Hauptperson einen ganze Familiensaga zu machen, ohne das man den Überblick verliert. Wie immer wird die Idylle vom 2. Weltkrieg erschüttert und zwingt Richard, Isabel und ihre inzwischen erwachsenen Kindern dazu, ihr Leben unter schwersten Bedingungen und mit großen Schicksalsschlägen weiter zu führen. Da jedes der drei Kinder einen anderen Weg einschlägt, wird es nie langweilig, da man sich immer fragt, was die anderen Personen in der Zwischenzeit tun und erleben. Da die Sichtweise von Abschnitt zu Abschnitt wechselt, kann man so das erlebte von vielen Seiten aus betrachten und ist nicht auf die Sicht der Hauptperson beschränkt.
Alle Personen sind wieder sehr realistisch dargestellt und sind in ihren Handlungen nicht vorhersehbar. Somit wieder eine gelungene Familiengeschichte in der Zeit des 2. Weltkrieges.

Fazit: Eine Familiensaga bei der Spannung garantiert ist.

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