Mittwoch, 25. April 2012

[Rezension] Schicksal von S.G. Browne

Genre: Liebe, Humor
Verlag: Droemer
Seiten: 416















Zum Buch:
Sergio hat seinen Job als Schicksal satt. Die Menschen tun was sie wollen und folgen einfach nicht ihrem Pfad. Als er sich in die Sterbliche Sara verliebt, beginnt sein Leben wieder einen Sinn zu ergeben. Doch was passiert, wenn Jerry, auch Gott genannt, davon erfährt?

Meine Meinung:
Dieser Roman ist anders, als ich es erwartet hätte. Zu Beginn lernt man Sergio kennen, der einen kurzen Einblick an das Leben als Schicksal gibt und ein paar Kollegen trifft, wie Terry, der Tod oder eben Jerry, Gott. Es gibt einige lustige Stellen, die von Sergios genervter und distanzierter Haltung zu seinen Menschen handelt. Er beobachtet die Personen, auf ihrem Weg durchs Leben und resigniert vor ihren Versuchen. Teilweise ist er wirklich ungewollt komisch und man hofft, dass das Ganze einfach so weitergehen wird.
Bis er Sara kennenlernt. Ab da wird die Handlung hauptsächlich von Sex und dem Anhimmeln ihres Aussehens bestimmt. Aber zum Glück kommt es zu einer Wendung und auf den letzten hundert Seiten wird es nocheinmal richtig spannend, bis man plötzlich am Ende angekommen ist. Das Ende selbst ist verblüffend, aber auch bei längerem Nachdenken ein wenig merkwürdig.
Alle Personen haben irgendetwas besonderes an sich und man wird schnell warm mit ihnen, obwohl manche wirklich unangenehm sind, wie zum Beispiel Völlerei.
Die Idee des Buches ist wirklich toll, aber an manchen Stellen hätte ich mir irgendwie etwas mehr Handlung und weniger hin und her gewünscht. Insgesamt hat das Buch aber viele lustige Stellen und ist gut geeignet, um ein paar entspannte Stunden zu verbringen.

Fazit: Tolle Idee, lustige Beschreibungen, aber ab und an ein paar kleine Schwachstellen.

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