Dienstag, 3. April 2012

[Rezension] Totentöchter von Lauren Destefano

Genre: Dystopie, Liebe
Verlag: cbt
Seiten: 391


















Zum Buch:
Durch einen Virus sterben alle Frauen mit 20 und alle Männer mit 25 Jahren. Daher wird Rhine mit 16 Jahren mit zwei anderen Mädchen an den reichen Linden verkauft, um ihn zu heiraten. Doch trotz des Luxus und der Sicherheit ist Rhine unzufrieden - ihr fehlt ihre Freiheit und die will sie sich zurück holen.

Erster Satz:
Ich warte.
Meine Meinung:
Dieser Roman hat eine unglaublich fesselnde Wirkung - zum einen, weil die Hauptperson Rhine sehr authentisch und sympathisch ist, zum anderen, weil die Handlung und die Idee dahinter wirklich fesseln sind.
Das alle schon in jungen Jahren sterben, in denen das Leben eigentlich erst beginnt, gibt diesem Buch eine düstere und immer sehr Todesnahe Stimmung. Auch die beiden Todesfälle, die im Verlauf der Geschichte vorkommen, verstärken diesen Eindruck noch.
Auch die Tatsache, dass Rhine und ihre Schwesterfrauen ihr Schicksal aus Braut nicht selbst gewählt haben, sondern entführt wurden, um Linden zu heiraten, gibt dem Ganzen einen besonderen Unterton und man beginnt sofort, sich mit den dreien zu Verbünden. Gut gefallen hat mir, dass es nicht nur die gute und die böse Seite gibt, sondern das alle Charaktere, die jeder für sich sehr real und vielfältig ist, beide Seiten in sich haben und das auch einige, von denen man es am Anfang gar nicht erwartet, eher zu den Guten gehören.
Obwohl alles eher düster und verzweifelt ist, gibt es auch glückliche Momente, sowohl zwischen den Frauen, aber auch auch zwischen Rhine und Linden, die alles ein wenig auflockern.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen - immer sehr passende Dialoge und genau die richtigen spannenden Momente an den richtigen Stellen.
Obwohl der Roman als erster Teil einer Trilogie gedacht ist, könnte ich ihn mir auch gut als abgeschlossene Geschichte vorstellen, da der Schluss auch ein richtiges Ende sein könnte.

Fazit: Sehr beeindruckende Dystopie mit sehr viel Spannung und Verzweiflung, was einen wirklich in den Bann zieht.

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